6 Tipps zum Aufräumen

Anita vom Gailtalblog hat zu einer Blogparade aufgerufen. Thema: Aufräumen, Ausmisten, neudeutsch decluttern. Da muss ich lachen, weil ich soeben vom Gegentrend gelesen habe – entweder im ZEIT Magazin oder im SZ Magazin: Liebevoll Sammeln.

Tja, zwischen diesen beiden Polen taumle ich hin und her.

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Zuerst möchte ich Anita recht geben: Nicht nur im Frühling, sondern auch im Herbst soll man aufräumen. Das habe ich getan. Das geht nur, wenn man energiegeladen vom Urlaub nach Hause kommt.

  1. 1. Tipp: Nach dem Urlaub ans Ausmisten gehen

    Und keinesfalls zuerst die eMails checken oder die Rechnungen prüfen! Dann ist nämlich der Elan gleich wieder im Eimer. Also: Zwei Tage urlaubs-und lohnabhängig-arbeitsfrei anhängen und aufräumen.

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2. Tipp: Überflüssiges Papier sofort wegwerfen

Auf gar keinen Fall zu lesen anfangen. Papier nehmen, in einer Zehntelsekunde entscheiden, ob es aufhebenswert ist, wenn nicht: mittendurch reißen (um Rückfälle auszuschließen), in eine bereitgestellte Pappschachtel werfen. Diese am nächsten Tag entsorgen. Nicht warten … man holt viel zu schnell wieder etwas aus der Kiste, wenn man nicht aufpasst. Es empfiehlt sich auch, eine Unentschieden-Kiste aufzustellen – da kommen dann die Fälle hinein, bei denen man sich nicht entscheiden konnte.

3. Tipp: Bücher weggeben

Viele Menschen können Bücher nicht entsorgen. Da gibt es innere Widerstände, die uns von Geburt an eingeimpft worden sind: Was gedruckt ist, ist wertvoll. Ist es nicht. Es gibt jede Menge überflüssiger Bücher – auf der Buchmesse in Frankfurt wurden dem Bücherberg gerade 100 000 Neuerscheinungen hinzugefügt. Darunter jede Menge Schrott. Also weg mit dem allermeisten. Was man doch ein zweites oder drittes Mal lesen will, behält man oder kauft es neu. Im E-Book-Format ist das ja keine große Affäre mehr…

4. Tipp: Nach einer kleinen Etappe pausieren

Ja nicht zu viel vornehmen. Ausmisten ist echte Geistesarbeit. Und anstrengend. Und ungesund wegen all des Staubes… Auf keinen Fall gleich alles schaffen wollen: Ein Zimmer – oder eine Zimmerseite! – genügt für den Anfang.

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5. Tipp: Erfolge feiern

Das gehört einfach dazu. Seien Sie lieb zu sich selbst! Trennungen sind schmerzlich! Trösten Sie sich mit etwas, das Sie gerne tun. Oder essen. Oder trinken. Oder sehen. Oder fühlen.

6. Tipp: Regelmäßig misten!

Und jetzt noch ein letzter Tipp, den ich selbst durchaus herzhaft beherzige. Jeden Samstag morgen (oder ein selbstgewählter Zeitpunkt an jedem anderen Tag) nutzen, um sich zum Wegwerfen von einem, zwei oder drei Gegenständen zu verpflichten. Das kann eine alte Zwiebel in der Küche sein oder ein überflüssiger Kosmetikpröbchen im Badezimmer, ein ausgeleiertes T-Shirt aus dem Schrank oder uralter Blumendraht aus dem Schuppen. Egal was – nur weg! Kleinvieh macht auch Mist!

Tja, Anita! Vom Liebevollem Sammeln wollen wir heute nicht reden. Das passt ein andermal besser, nicht wahr?

Viel Erfolg weiterhin!

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3 Antworten

  1. Super Beitrag, liebe Nessa! Tolle Tipps, die. sehr motivierend sind! Nachdem ich innerhalb kurzer Zeit 3 mal umgezogen bin, bleibe ich lieber beim regelmäßigen Ausmisten als beim Sammeln 2 Kartons Bücher habe ich im Zuge dessen übrigens auch verschenkt, Lesestoff gibt es nur mehr als e-books LG Anita

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