Blogparade der 50+Bloggerinnen

 

Maria al Mana von den 50+Bloggerinnen hat zu einer Blogparade aufgerufen und die Chaostante hat mitgemacht. Ich will mich natürlich auch beteiligen, weil ich auch Mitglied der 50+Bloggerinnen bin. Der Titel lautet:

Maria vom Unruhwerk hat schon viel Richtiges und Sinnvolles dazu gesagt – bitte einfach nachlesen! Einen Aspekt will ich noch beitragen, der noch nicht vorgekommen ist:

Schreiben, um Gefühlsaufwallungen auf eine produktive Art zu kanalisieren.

Der Autorenexpress: Zorn und Wut als scharfe Schreibfedern

Bei mir ist eine Wallung ganz besonders ergiebig: die von

Wut und Zorn.

Wenn ich davon ganz und gar erfüllt bin und gleichzeitig natürlich weiß, dass mein Gemüt übers Ziel hinausschießt und die Adressaten meines Zorns ungerecht behandeln will,

dann setze ich mich hin und rotze eine Kurzgeschichte aufs Papier. Und sogleich geht es mir besser. Der Zorn hat sich erfüllt, die Emotion hat einen Auslass gefunden, das Ergebnis kann später durchaus verwendet werden. Und mir geht es besser.

Das Gute daran ist: Es gibt keine Verwundeten.

Der Autorenexpress: Operation gelungen, Patient tot?

Wenn die Story fertig geschrieben ist, lege ich sie weg. Beherzigen Sie meinen Rat: Niemals sofort verwenden! Die Schlussfolgerungen, die Gesamtaussage des Textes ist so gut wie immer falsch und muss zu gegebener Zeit korrigiert werden. Aber die Emotionen sind echt. Und nicht unbedingt zu einem späteren Zeitpunkt wieder hervorrufbar (Gottseidank!).

Mehr zum Thema Zorn gibt es hier: Essays zu einem zerstörerischen Thema, die eigentlich eine Hommage sind.

Wut und Zorn gezielt nutzen – das ist die Kunst.

>Geharnischte Briefe schreiben? Nein, lieber welche bekommen! Von uns!

 

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