Bojen im Büchermeer: Rosemaries Baby

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Es ist schwer zu erklären, weshalb mir Ira Levins Thriller um Rosemaries Baby immer wieder so gefällt. Wenn ich das zerlesene Hardcover von 1967 (!) in die Hand nehme, bin ich zuallererst gerührt darüber, dass im Titel der deutsche Genetiv stimmt – ist ja nicht mehr immer so, heutzutage. Ich finde das Satansplot überzeugend und bin immer wieder erstaunt, mit welch schnellem Schritt der Autor durch die Gräulichkeiten saust. Vielleicht liebe ich das Buch aber auch nur, weil mir der Polanski-Film dazu so gefallen hat, wer weiß? Wunderbar gelungen ist in Buch und Film jedenfalls die Verschwörung – wie einer nach dem anderen aus Rosemaries Umgebung (der eigene Ehemann inclusive) plötzlich zu den Feinden gehört … o lala, das hat was.

Satan hat zwar den Autor Ira Levin erfolgreich gemacht, aber nicht unsterblich. Vor drei Jahren ist er in Manhattan einem Herzinfarkt erlegen. Er hat im Laufe seines Lebens nur (?) sieben Romane geschrieben, aber alle wurden über die Maßen erfolgreich. Rosemaries Baby (der Film) löste eine Reihe von satanischen Followers aus, wie “der Exorzist”, “das Omen” und anderen Kram.

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