Bojen im Büchermeer: Daphne du M.
Samstag, Februar 27th, 2010

Wer kennt “Rebecca” nicht? Den Film (1940 gewann er immerhin einen Oscar), den Roman? Oder “Die Vögel”? Den Film, die Kurzgeschichte? Oder “Wenn die Gondeln Trauer tragen”? Den Film, die Erzählung (unter dem Namen: “Dreh dich nicht um”)?
Kurzum, Daphne du Maurier konnte es. Schon zu Lebzeiten - sie ist 1989 in Cornwall gestorben - nannten man ihre Produktion melodramatisch. Das klingt abwertend. Zu unrecht - ihre Texte sind hochdramatisch, heftig emotionsgeladen, psychologisch stimmig und vor allem total spannend. Melo - what? Außerdem war sie eine Hübsche. Und was soll an Romanzen schlecht sein?
Eine Hübsche, die wohl zeitlebens mit ihren lesbischen Neigungen kämpfte. Behauptet jedenfalls wikipedia. Von ihr stamme der Ausdruck “the boy in the box” - ein treffendes Bild für etwas Explosives, das unterdrückt wird.
Ich empfehle Ihnen, Daphne du Maurier noch einmal neu zu entdecken! Sie hat’s verdient.








