Stoff für eine Theaterkomödie in der Provinz
Donnerstag, März 4th, 2010
aus meiner Schnipselkiste…
Jaja, da lässt man sich was einfallen und dann hat man gleich die Polizei auf dem Hals… Also Vorsicht mit allzu innovativen Werbeideen …

was Autoren freut und nervt…
Donnerstag, März 11th, 2010
Heute gibt’s mal statt einem Zeitungsausriss einen Link zu Spiegel Online. In diesem Augenzeugenbericht (hochspannend!) geht es um den Untergang eines Schülerschiffes, 500km vor der brasilianischen Küste. Und um die darauffolgenden endlosen Stunden, die in einer Rettungsinsel zugebracht werden mussten.
Ja, und das hat mich dann an mein Buch von den Schülern der dreizehnten Klasse erinnert, die in einer vergleichbaren, aber ganz anderen Situation viele, viele Stunden ausharren mussten und dies auf die gleiche Weise gemeistert haben wie die Schiffschüler.
Das Buch gibt es immer noch; zu bestellen hier oder natürlich bei mir. Und hier gibt’s die Filmsplitter dazu, von Schülern gedreht.
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Donnerstag, März 4th, 2010
aus meiner Schnipselkiste…
Jaja, da lässt man sich was einfallen und dann hat man gleich die Polizei auf dem Hals… Also Vorsicht mit allzu innovativen Werbeideen …

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Donnerstag, Februar 25th, 2010
aus meiner Schnipselkiste…


Sowas gibt’s doch nur in Schwaben, oder? Viel mehr braucht man eigentlich nicht dazu zu sagen, höchstens bei Bedarf noch ein wenig dazuzuspinnen … wie erpresst man jemanden, der seinen Müll nicht ordentlich trennt? Wen interessiert das? Wie weit oben muss der böse, böse Falsch-Trenner angesiedelt sein? W a s hat er nicht getrennt? Und schon sind wir wieder mitten drin in einem Krimi - könnte mal einer von der humorigen Art werden, oder? Im heimischen Alt-Württemberg unter dem Tresen zu handeln…?

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Donnerstag, Februar 18th, 2010
aus meiner Schnipselkiste….


Es heißt ja immer, nur Frischlinge bemühten Kommissar Zufall - das sei ganz schlecht, primitiv, einfallslos, nix-könnerhaft, etc, etc. Aber wenn es doch wirklich so war? Wer soll einem das glauben? Deus ex machina - und noch dazu aus dem Himmel?
Ich kritisiere immer, dass sich die Nachrichtensprecher angewöhnt haben, von schrecklichen Toden mit einem kalten Mund und einem gefühlten Achselzucken zu berichten. Ganz so, als seien menschliches Mitgefühl und Bedauern höchst unprofessionell in dieser Welt. Darum will ich nicht spotten - ich finde es grässlich, auf diese völlig unnötige Weise aus dem Leben herauskatapultiert zu werden. Und das zweien von denjenigen, die still und unverzichtbar das tun, was die angeblich so Professionellen nicht tun, weil sie ja ihrer Profession nachgehen müssen: Waschen & Putzen.

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Donnerstag, Februar 11th, 2010
aus meiner Schnipselablage…

Kann man sich das vorstellen? Ein Riesenfisch, sechs Meter lang, 150 Jahre alt, eineinhalb Tonnen schwer, der sich eine breite Flusstreppe hinaufwuchtet? So auf die Art, die früher Helmut Kohl auszeichnete? Und links und rechts friedliche Donauauen (ist das nicht ein schönes, verwirrendes Wort?)? Da müsste doch sämtliches Gevögel, Gefische und Gekreuche in Andacht verstummen? Und der Mensch müsste fliehen, denn, wenn sich solch ein Kolosssal-Stör gestört fühlte und aggressiv reagierte…
Mit anderen Worten: So recht glaube ich sie nicht, die Geschichte vom Hausen. Ist vielleicht eher ein Schreckgespenst für Weiberfasnet - das haben wir doch heute! Also los, wer noch kein Kostüm hat, aber ordentlich Bauchfett, der kann als Hausen gehen..

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Donnerstag, Februar 4th, 2010
aus meiner Schnipselkiste…


Tja, es gibt nichts, was es nicht gibt und das Leben ist immer bunter als die Fantasie - jedenfalls, wenn man nicht Stieg Larsson heißt. Dessen Lisbeth Salander mit ihren übernatürlichen Qualitäten hätte natürlich die Sache mit dem Elch gleich durchschaut …
….Normalschweden natürlich nicht. Und Deutsche wären auf einen Elchmörder oder Mörderelch auch nicht gekommen, wette ich. Aber das muss ich noch loswerden: Ich habe tatsächlich einen Elch in freier Wildbahn gesehen, 2008 war das, im Frühwinter. Und ich war kolossal beeindruckt! Haben Sie auch schon mal …nein? Aber vielleicht einen Mördereisbären, ein Mörderkaninchen, eine Mördergiraffe? Gibts alles, glauben Sie mir!
Und zu Unrecht Eingesperrte gibt es auch. Das geht, zB in den USA, in die Tausende …vor diesem, wenn nicht vor anderem Hintergrund verbietet sich die Todesstrafe.

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Donnerstag, Januar 28th, 2010
aus meiner Schnipselkiste…


Haben Sie den Film “The Village” gesehen? Erinnern Sie sich an die Ungeheuer, die rote Kreuze auf die Türen der Unschuldigen malten? Gut, dann sind Sie im Bilde. Sie brauchen nicht weiter zu lesen.
Für alle anderen: Ist das nicht eine wunderbare Vorlage für einen echten Gruselschocker? Rotkäppchen verirrt sich im Wald, und plötzlich begegnet sie Menschen (??) mit gar grässlichen Gummimasken, umherstreifend, wie der Artikel so schön sagt. Träumt sie oder wacht sie? Und jetzt kommt etwas Blair-Witchiges ins Spiel: Sie fängt an sich zu fürchten und vermutet nun hinter jedem knackenden Zweig ein Ungeheuer. Haben Sie sich schon einmal im Wald verlaufen? Des Nachts? Nein? Aber ich. Das ist furchtbar … da braucht’s gar keine Gummimasken, um sich zu Tode zu ängstigen. Aber für uns abgebrühte Horrorspezialisten ist es immer gut, wenn man noch ein Scheitlein auflegen kann…
Und die harmlose Auflösung dann: Ach, das waren doch nur wir Krähenforscher im Wald … den Herzinfarkt hätten Sie sich sparen können…
……………………………………..
Aus der Süddeutschen von gestern. Zum Film “The Village” hier. Zum “Blair-Witch-Project” da. Zu Stephen Kings wundervollem Roman “Das Mädchen” dort - mal als Hörbuch der besonderen Art.
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Donnerstag, Januar 21st, 2010
aus meiner Schnipselkiste…


Könnten wir uns nicht mal eine Zukunft vorstellen, in der alle Menschen mit einem Grundeinkommen (den Mehrwert schaffen Maschinen) versorgt werden, so dass ihre existenziellen Bedürfnisse gedeckt sind? Und wer darüber hinaus arbeitet, kann seinen Lohn in jeder gewünschten Form erhalten - Umweltbewusste wünschen sich Bäume (ein Honorar von 90 000 Stück ist jedenfalls ganz ordentlich - aber schließlich hat nicht jeder die Könnerschaft von C.A.), Tierschutzbeseelte größere Gehege für Zootiere (auf die wir nicht verzichten können, weil sie in freier Wildbahn aussterben), Menschenfreunde Klinikaufenthalte für Kranke … usw, usw. Wär das nicht ein Roman, der uns Freude bereiten würde, Gedankenzündstoff gäbe, Diskussionen auslösen könnte? Wer die Bösen wären, wär nicht schwer - die Habsüchtigen, die Shoppingsüchtigen, die Lamborghinifahrer (ups, sorry, Autofreaks!) Jaha, aber wer schreibt ihn? Freiwillige vor!

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Donnerstag, Januar 14th, 2010
aus meiner Schnipselkiste…


Ja, das ist doch sehr hilfreich, um sich die Snowflake-Methode zu vergegenwärtigen, die irgend jemand in USA (wo sonst?) erfunden hat. Das kleine Dreckstück ist die Idee, an die kettet sich ein weiterführender Gedanke und dann wächst das Ganze und wird zum Gespinst und am Ende steht ein toller, sozusagen kristalliner Roman. So einfach, was?
Aber merkwürdig ist der Gedanke doch: Dass in Reinsträumen (wie weiland bei der Chipfabrikation der IBM! Oder im ISS-Labor!) das Wasser vierzig Grad kalt werden könnte und doch nicht gefröre…
…halt, mein Freund! Liegt da nicht ein winziges Schmutzpartikel, dass zu seinem tollen Horrorschinken führen könnte? Überlegen Sie ruhig weiter…

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Donnerstag, Januar 7th, 2010
aus meiner Schnipselkiste…


Als wir das Wort “Parma” lasen, wussten wir doch gleich, dass das was mit dem Parmalat-Skandal (ist das nicht einen wunderbare Verbindung zwischen den hübschen Ort Parma (letzten Sommer war ich da in der Zahnklinik während meines Urlaubs, unfreiwillig natürlich) und dem nicht minder hübschen Wort Latte?) zu tun haben musste.
Aha, da ist also das ganze Geld! Alte Meister im Keller! Stimmt uns das nun versöhnlicher mit dem Urheber des kriminellen Aktes oder nicht? Keine Ahnung, wie es Ihnen geht – aber ich finde, da könnte man einen hübschen Krimiplot draus machen, oder? Mal nix mit Nazi-Raubkunst, mal was ganz anderes – echte Aficionados horten im dunklen Versteck … diese (im Auftrag geraubte oder doch ersteigerte?) Gemälde. Und nebenan in Parma versteckt ein anderer ganz legal reifen Parmesankäse im Dunkeln. Tja, und was ist am Ende mehr wert?
PS Sie wussten doch, dass man in Parma Immobilienkredite mit Parmesan absichern kann, bankseitig? Unglaublich, aber wahr.

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