Ceterum censeo

ceterum censeo.copy

dass uns das e-book natürlich schon beschäftigt. Einerseits, andrerseits. Einer Fraktion macht es Angst wie alles Neue, und die Erfahrungen des Musikgeschäfts machen ja auch Frösteln. Andrerseits: Neues macht auch neugierig – was, wenn wir Autoren die Verlage, die uns oft so lässig behandeln, nicht mehr bräuchten? Aber welche Instanz kontrollierte dann die Qualität? Etwa der Leser? Der arme Hund…

Was wäre wenn? Ja, wenn der Leser (vulgo: User) sich die e-books billig reinzöge, hundert läse und verwürfe, aber das Hundertundeinste so gut fände, dass er es gedruckt im Regal stehen haben wollte? Ja, dann könnte er es sich on demand ausdrucken lassen, womöglich mit einem Cover, das ihm selbst gefiele, und besitzen. So mit Haut und Haar, so richtig,  mit Deckel und Bindung und auf schönem Papier.

Dann würde das Buch wieder das, was es einmal war, am Anfang der Neuzeit: ein Schatz. Und der Autor bekäme dann natürlich 80% des Preises (der Verlag, der Vertrieb, der Sortimenter fielen ja weg), der Rest wäre für die Herstellung. Und noch: Das wäre mal ein Beitrag zum Klimaschutz!

……

Alle wichtigen Lesegeräte auf einen Blick.

Tags:

No comments yet.

Hinterlasse eine Antwort