dass die kleinen Buchläden um die Ecke sich was Neues einfallen lassen müssen, wenn sie ihre Zukunft sichern wollen. Einen Vorteil hat die Real World ja gegenüber dem Netz: Man kann Küsse austauschen.
In einem der Diogenes Magazine, die ich auf der letzten Messe eingesteckt habe, fand ich die Notiz, dass Frauen Männer, die lesen, attraktiv finden – der Lesende rangiert noch vor dem Reichen, dem mit dem Waschbrettbauch, dem mit dem wunderbaren Humor, dem mit dem Siegelring am Finger, usw. Könnte man nicht was draus machen? Der Buchladen als Dating Spot für Singles …mit lauschigen Ecken, Espressomaschine und Gutscheinen für die nahegelegene Bar, in der die gegenseitige Sympathie weiter ausgetestet werden kann? Mit schwarzem Brett für kryptische Nachrichten? Mit Fotos von glücklichen Paaren, die sich im Dating-Book-Store kennengelernt haben, an den Wänden? Mit Ansteckern mit dem Namen des Lieblingsautors, damit man unaufdringlich miteinander ins Gespräch kommen kann? Für alle Altersgruppen? Boys & girls? Mamas und Papas? Silverhairs und others?
Bücher verbinden – oder etwa nicht? Sollte man doch mal ernsthaft drüber nachdenken…
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