dass einem – wie Leander Wattig gepostet hat- die Beinamen, die Blogger-Kritiker gefunden haben, zu denken geben sollten: Parasiten seien sie, Content Kleptomanen, Vampire, verabscheuungswürdige Copyright-schlingende Würmer und Diebe. Warum die Aufregung?
Die Zeitungsverleger suchen nach Sündenböcken, weil sie immer mehr Abonnenten verlieren. Natürlich haben sie Google als Content-Fressmaschine ausgemacht, aber eben auch uns Blogger. Nun sehe ich mich nicht als recherchierende Journalistin, sondern als Sammlerin von wissenswerten Nachrichten, die ich ordnungsgemäß verlinke. Also als eine Art Multiplikator. Der den Herstellern von Content eigentlich genehm sein müsste, schafft er doch Leser zu ihrem Thema heran. Tatsächlich kreativ und urheberrelevant ist nur ein Teil meines Blogs (die Cartoon-Collagen, die Glossen, etc) – hier freue ich mich meinerseits um Verlinkung. Schlichtes Copy-und Paste ist allerdings was anderes.
Im Übrigen – dieser Einwand kam von Danny Sullivan und Arianna Huffington – sind auch die journalistischen Artikel der Zeitungen häufig genau dies: kommentierte Sammlungen von anderswo (Nachrichtenagenturen) veröffentlichten Inhalten.Neu geordnet, frisch formuliert und dadurch mit Mehrwert versehen.
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