dass da viel Musik drin ist, im neuen E-Book-Markt. Alles, auch das herrschende Tohuwabohu, ist nachzulesen in diesem Börsenblattartikel. Ich jedenfalls meine:
1. E-Books müssen billiger sein als Printbooks. Alles andere sähe der Leser nicht ein, wäre auch nicht vermittelbar.
2. E-Books sind Bücher, nur in anderer Form. Warum sollten sie also nicht die gleiche Besteuerung erfahren?
3. Autoren sind für ihre Arbeit extrem schlecht bezahlt (man errechne nur mal die Stundenlöhne). Das ist so, weil der Markt so ist. Das E-Book aber könnte diese Problematik mildern. E-Book-Konvertierung kostet den Verlag kaum etwas – er hätte also hier die Gelegenheit, von sich aus etwas gegen diese Ungerechtigkeit zu tun. Und für seine Autoren einzustehen. (Dieses Argument gilt natürlich nur für Verlage, die sich nicht als reine Profitcenters verstehen…)
4. 25% vom E-Book-Erlös für den Autor – das halte ich für einen schlechten Witz, für viel zu wenig.
5. E-Book-Rechte sind womöglich tatsächlich keine Nebenrechte, sondern ein zweites Hauptrecht.
6. Autoren sollten jetzt noch nichts Bindendes unterschreiben, sondern sich den Weg zur Nachverhandlung offenlassen.
7. Der Markt – besonders der der Formate und Endgeräte – wird sich sortieren. Alles beobachten! Wer zu spät kommt, den bestraft … siehe Zitate, Gorbatschow.
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