Keine Panik auf der Titanic!

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Ich schreibe eine Auftrags-Kurzgeschichte für eine Anthologie. Und beschäftige mich in diesem Zusammenhang mit den Vorfällen auf der Titanic. Es ist unglaublich, was man da alles zu lesen bekommt… wie viele Menschen sich noch immer mit diesem Unglück befassen und alles zusammentragen, was es an Informationen darüber gibt. Und wie lange die Passagiere glaubten, sie würden davonkommen…

Da geraten andere Schiffsunglücke irgendwie aus dem Blick. Es drängt mich, auch diesen Aufmerksamkeit zukommen zu lassen … der Untergang der Tayleur, zum Beispiel. 362 Menschen verloren ihr Leben. Oder der Untergang der Atlantic vor Haifax: 545 Passagiere mussten ertrinken. Oder die unglückselige Norge, deren Schiffbruch 625 Auswanderern das Leben kostete. Grauenhaft auch der Untergang der General Slocum auf dem East River, bei dem 1021  Menschen (nach Schätzungen noch mehr, denn Kinder mussten keinen Fahrschein kaufen) starben, die eigentlich nicht hätten sterben müssen – jedenfalls nicht in diesem Moment an diesem Ort. Und dann gibt es noch viele andere Unglücke, die zu einem späteren Zeitpunkt erfolgten. Unvergessen in neuerer Zeit die Katastrophe der Estonia. (Und die Tatsache, dass sehr viel mehr junge Männer als junge Frauen deren Untergang überlebten)

Halten wir einen Augenblick inne und denken an diejenigen, die uns auf diese Weise verlassen mussten.

… Und dann lese ich heute, dass Urlauber in Neuseeland auch in höchsten Nöten waren. Es hört nicht auf… aber Gottseidank kam niemand ernsthaft zu Schaden.

 

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