Marokkanischer Bilderbogen

Wie der Wochenspruch gestern schon in seinem Bild angekündigt hat, wollen wir Sie an einer kleinen

Marokko-Reise

teilhaben lassen. Es gibt ja nicht mehr so viele islamische Länder, in denen man sich als Europäer wirklich willkommen fühlt – was sicher zu einem größeren Teil nicht an den Menschen dort, sondern an den Bildern im eigenen Kopf liegt, die sich nicht mehr so leicht verdrängen lassen.

Marokko ist eines davon. Marokko ist nun wirklich touristisch vorzüglich ausgestattet. So viele unterschiedliche Naturräume bietet kaum ein anderes Land auf dieser Erde: Mittelmeerküste, Atlantikküste, Hügelland, fruchtbare Ebenen, Hochgebirge, Steinwüste (Hamada), Sandwüste mit Dünen (Erg), Oasen, Flussoasen, Palmenhaine, Stauseen. Man kann innerhalb eines Tages das ganze Jahr mit seinen Saisonen durchreisen. Und erst die alten Städte! Schon der Klang ihrer Namen verzaubert: Casablanca, Tanger, Fès, Meknes, Marrakesch, Erfoud, Rabat.

Die Hotelinfrastruktur ist gut – man merkt, dass Marokko schon seit der vorletzten Jahrhundertwende ein bevorzugtes Reiseland war. Alter Tourismus ist oft erfahrener Tourismus, und manchmal auch einer, der der Bevölkerung auf die Nerven geht. Das merkt man an etlichen Stellen, ganz besonders natürlich in den fotogenen

Souks,

die Nord- und Mitteleuropäer so anziehen, weil ihre Farben-, Angebots- und Gewändervielfalt so berauschend ist. Hier ein kleiner Bilderbogen, dessen Auswahl mehr auf Menschen denn auf den klassischen Sights lag, die Sie in jedem Fotobuch schöner sehen könnten:

Marokko: Hauseingang in Fès

Marokko: Händler in Meknes

Marokko: Flussoase

Marokko: Transportmittel im Souk von Fès

Marokko: junge Leute in Casablanca

Marokko: Touristenberber in Erfoud

Marokko: Altstadtmauerring

Marokko: Eierverkäufer im Souk

Marokko: Dromedare im Erg

Marokko: In der berühmten Färberei im Souk von Fès

Marokko: Im Hohen Atlas

Marokko: Einfach schön!

Drei Dinge, die mir in Marokko besonders gut gefielen:

  • Vliesbeutel statt Plastikbeuteln (es geht also doch!) in den Läden
  • Künstliche Palmen, die in Wirklichkeit Sendemasten waren, aber durch ihre Palmenform das Stadtbild nicht störten
  • strenge Städtebau-Vorschriften, die zB Marrakesch zu einer sehr geschlossenen, einheitlichen Erscheinungsform verhalfen (Farben, Gebäudehöhen)
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