Sinnlich sein, sinnlich werden

Sinnlich sein. Sich sinnlich fühlen. Was ist das? Wie fühlt es sich an? Und wie wird es ausgelöst? Wir suchen nach Beispielen und befragen Freunde und Bekannte. Sinnlich machten ihn,

Eis

so sagt Peter H. aus B., seines Zeichens Kapitän, der Anblick von Eisbergen. Seltsam, oder? Aber vielleicht kennen wir alle nur zu wenig Kapitäne, um zu verstehen, was in ihnen vorgeht?

Peter H.: Ich glaube, es ist die Fülle der Assoziationen, die beim Anblick von Eisbergen als innerer Bilderreigen in mir abläuft: Gefahr (Titanic), Abenteurertum (Arved Fuchs), Whisky (on the rocks), Blondinen (Grace Kelly), Delon (eiskalter Engel), Jagd (Eisbären), Sport (Schlittenhunderennen), und so weiter. Dazu kommt die Tatsache, dass sie schmelzen und womöglich eines Tages nicht mehr da sind. So ein Hauch Vergänglichkeit, so ein Memento-Mori-Touch… das gehört für mich zum Sinnlichen dazu: Dass es nicht ewig währt.

Interessant, Herr H.! Wir sind froh, dass Sie uns geantwortet haben – wirklich eine außergewöhnliche Assoziationenkette. Wie eine Eisbergkette am Horizont, so fern.

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