Sinnlich sein, sinnlich werden

Sinnlich sein. Sich sinnlich fühlen. Was ist das? Wie fühlt es sich an? Und wie wird es ausgelöst? Wir suchen nach Beispielen und befragen Freunde und Bekannte. Was sie antworteten geben wir dem Sinn nach wieder, nicht wörtlich. Sinnlich machte sie, so antwortete Margret V. aus K.

der erste Schnee im Jahr.

der erste Schnee macht sinnlich

Sie sagt, das Unberührte, das Saubere, das Helle gefalle ihr. Der weiße Flaum – wie bei einem kleinen Schwan oder einem Entenjungen. Das Federleichte, das Flüchtige, das Blütenhafte…

…sie denke oft an die Geschichte von der Prinzessin in Andalusien, die einmal Schnee habe sehen wollen und dann ein Kirschblütenmeer dafür hielt.

Ja, liebe Margret, wie kleine Schwäne aussehen, wissen wir leider nicht, und wie andalusische Prinzessinnen ticken, leider auch nicht. Aber die Idee gefällt uns. Und der erste Schnee auch. Heute ist er da. Das Bild wurde gemacht, als die Sonne erst aufging – so ganz hell ist es also leider noch nicht. Aber wir mussten schnell handeln, etwas später wäre er vielleicht schon wieder weg gewesen.

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