aus meiner Schnipselablage….


Da hat sich doch viel geändert seit der Zeit, in der ich jung gewesen bin.
Undenkbar damals, dass man als Frau einen Konflikt unter Zuhilfenahme von Händen und Füßen gelöst hätte. Undenkbar damals, dass man eine solche Aufgabe delegiert hätte. Undenkbar damals, dass man das Recht auf Liebe dergestalt eingefordert hätte. Undenkbar damals, dass man jemanden, den man mal mochte, dermaßen leiden ließe. Undenkbar damals, dass man eine relevante Körperverletzung (Nasenbeinbruch!) billigend in Kauf genommen hätte. Undenkbar damals, dass man mit sechzehn solche Pläne gehabt und auch umgesetzt hätte.
Nun, ich rede von mir. Jemand, der anders aufgewachsen ist, wäre vielleicht nicht so erstaunt. Was ich mich aber frage: Wie kann man Bücher für eine Generation schreiben, die einem so fremd geworden ist?

PS.: Von den orthografischen Fehlern, die Uha (! sehr treffender Name!) eingestreut hat, sehe ich jetzt einmal ab.
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