Sütterlin?

Sütterlinschrift?

Was war das nochmal? Sah das so aus? Kurioserweise war sie in der Nazizeit durch Martin Bormann verboten worden, nachdem sie 1935 als „Deutsche Volksschrift“ verbindlich an den Schulen eingeführt worden war. Dies war wiederum geschehen, weil man Ludwig Sütterlin mit der Ausarbeitung einer einer neuen deutschen Frakturschrift beauftragt hatte, und zwar 1911 – als Konsequenz der im vorletzten Jahrhundert in Mode gekommenen englischen Schrift mit der stählernen Spitzfeder (so bei Wikipedia nachzulesen).

Die Nationalsozialisten empfanden die Frakturschriften als rückwärtsgewandt und machten schließlich die „Deutsche Normalschrift“ verbindlich. Und nun?

Wer alte Schriftstücke entziffern will, muss sich oftmals in Sütterlin eindenken… oder sich helfen lassen. Spiegel Online hat dem Thema einen lesenswerten Artikel gewidmet (inclusive Handschriften-Test):

Urur-Omas Liebesbriefe lesen?

Oma

>nicht in Sütterlin, aber dennoch aus vergangen Zeiten: unsere Briefe aus Sankt Petersburg

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