Unser Produkt des Monats April: Unser Pflanztöpfchen aus Papier samt seiner Presse

Jetzt geht es ja wieder los mit der Gärtnerei! Viele freuen sich schon heftig darauf. Dazu kommt unser Produkt des Monats gerade recht: ein Holzstempel nebst Stempelring, mit dem man ganz einfach und schnell Pflanzgefässe herstellen kann:

Recycling Pflanztöpfchen

Presse

Zweiteilige Presse aus gewachstem Buchenholz.

Stempel 5 cm Ø, Höhe 13 cm. Formschale 7 cm Ø. Gesamtgewicht 180 g. Eine Anleitung liegt bei.

Bei Manufaktum kann man das Teil bestellen. Für schlappe 10,50 €. Funktioniert viele hundert Male… So lautet der Text im Manufaktum Katalog, Sie wissen schon, es gibt sie noch, die schönen Dinge:

Mit dieser hölzernen Presse können Sie aus Zeitungspapier Aussaattöpfchen herstellen. Dazu wird ein Streifen Zeitungspapier um den Zylinder gelegt, unten umgeschlagen, das Ganze drehend in die Schale gepreßt und das Behältnis schließlich mit Erde befüllt. Ist der Sämling groß genug, kann gleich das ganze durchwurzelte Töpfchen in den Boden gepflanzt werden – das Papier wird sich in kürzester Zeit zersetzen.

Elisabeth S. benützt diese kleine Papierpresse.

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Wir haben sie als Praxis-Gärtnerin gefragt:

>Frau Elisabeth, ein Pflanztöpfchen aus alten Zeitungen, einen Presse aus Buchenholz… Was soll das?

Man muss sich das wie einen Stempel vorstellen, der auf die Untertasse gedrückt wird und dadurch das Papier etwas verformt. Beim Papierboden muss man aufpassen, denn die Erde, die dann hineinkommt, wiegt ja schon etwas. Also besser doppelt legen! Und nach innen eindrücken, denn sonst wölbt sich der Papierboden nach unten und das ganze hübsche Dingelchen mit dem Keimpflänzchen steht nicht. Der Stempel ist  13 cm hoch und vielleicht 5 cm dick, die Formschale (= Untertasse) im Durchmesser so ungefähr 7 cm. Gesamtgewicht 180 g. Eine Anleitung liegt bei, wenn ich es recht erinnere.

>Was macht das Utensil so einzigartig?

Holz liegt einfach gut in der Hand. Und man recyclet alte Zeitungen (in meinem Fall die Fürther Nachrichten), also schont man die Umwelt. Kein Plastikquatsch, den man hernach unter Abgabe von Dioxin verbrennen muss.

>Verwenden Sie es selbst oder haben Sie es schon verschenkt?

Ja, ich verwende es im Frühling. Verschenkt habe ich es noch nicht, aber eigentlich ist das eine gute Idee. Jedenfalls, wenn der zu Beschenkende selber gärtnert. Jetzt, wenn ich darüber nachdenke: Ich habe es selbst geschenkt bekommen.

>Wer sind Sie und was ist Ihre Aufgabe in Sachen Presse?

Ich bin lediglich ein Nutzer. Mit der Fa Manufaktum* habe ich nichts zu tun. Die finde ich eigentlich zu teuer.

Wir versenden ja Briefe und Geschichten. Wann haben Sie zuletzt einen Brief geschrieben oder ein Päckchen versandt? Erzählen Sie uns etwas über den Anlass?

Oh, ich habe meiner alten Schulfreundin geschrieben. Die ist die einzige, die von unserer Abiturklasse noch übrig ist. Wir sind ja schon über neunzig. Sie ist jetzt in ein Augustinum eingezogen und sehr begeistert davon. Ich selber würde niemals in eine solche Institution wollen. Ich brauche meinen Garten.

>Vielen Dank für die Beantwortung unserer Fragen. Gibt es etwas, das Sie uns fragen möchten?

Gärtnern Sie auch?

>Nicht wirklich. Aber wir schreiben auch Gartengeschichten, die man bei uns abonnieren kann. Das ist sozusagen unsere Aussaat. Wäre das etwas für Sie?

Schaun wir mal. Ich bräuchte natürlich eine Kostprobe.

>Versprochen! Die schicken wir!

*Mit Manufaktum haben auch wir nichts zu tun. Dies ist KEIN bezahlter Beitrag.

>Möchten Sie auch eine Kostprobe? Dann bitte unseren Gratisbrief bestellen!

 

 

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