Unser Produkt des Monats Juli: Die eMail-Serie zur Freundschaftspflege

Heute stelle ich ein Produkt vor, das mein Leben verändert hat: Die eMail-Serie, die es kostenlos beim Autorenexpress zu abonnieren gibt. Es ist also sozusagen ein Tipp in eigener Sache, ein Interview mit mir selbst.

Den Film haben ja sicher alle gesehen: Ziemlich beste Freunde. Witzig ist schon der Titel, weil es sprachlich ja nicht zusammenpasst: entweder geht der Superlativ BESTE (etwas Besseres findst du nicht) oder es geht ZIEMLICH (noch nicht richtig gut, etwas Besseres lässt sich sicher finden). Der Film war gut und der Bestseller des Jahres 2011. Wer sich an den Inhalt nicht mehr erinnern kann:

Ziemlich beste Freunde

„Seit er bei einem Gleitschirmflug abgestürzt ist, ist Philippe (François Cluzet) vom Kopf abwärts gelähmt. Seinen Lebensmut hat er dennoch nicht verloren, denn Philippe ist reich. Im Hof verstaubt ein Maserati und für ein Bild mit Farbklecksen gibt er schon mal gut und gerne 14.000 Euro aus. Gerade als er einen neuen Pfleger sucht, steht der gerade aus dem Gefängnis entlassene Driss (Omar Sy) in seinem Wohnzimmer und möchte eigentlich nur einen Stempel dafür haben, dass er sich vorgestellt hat, um weiterhin Arbeitslosenunterstützung zu erhalten. Frei dem Motto Gegensätze ziehen sich an, stellt Philippe Driss ein, denn dessen unbekümmerte, lockere Art fasziniert Philippe. Anfangs abgeneigt, überhaupt einer festen Beschäftigung nachzugehen, krempelt Driss nach und nach das Leben des Adeligen um und zwischen beiden entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft.“

(Zitat aus der Filmseite, aus der auch der Trailer stammt)

Tja, heute mit dem vielen Hass, der sich da Bahn bricht, ist solch ein Film schwer vorzustellen – und ist doch erst ein paar Jahre her. Nach ihm habe ich meinen eMail-Kurs benannt:

Die Serie: Ziemlich beste Freundschaften

Darin geht es um alte Freunde und Freundinnen. Aus der Jugend. Aus der Schulzeit. Aus der Studentenzeit. Aus dem Arbeitskollegium, das es nun nicht mehr gibt, weil man sich verändert hat. Aus der Nähe der ehemaligen Wohnung. Aus der Stadt, in der man nun nicht mehr lebt. Da waren doch etliche Menschen, die man nicht aus den Augen verlieren wollte. Aber aus den Augen verloren hat. Diese Beziehungen wieder zu beleben, darum geht es.

Tipp

Dies ist nur ein Foto des Formulars. Zur tatsächlichen Anmeldung diesen Kasten bitte rechts oben in diesem Beitrag anklicken! Danke! Sie bekommen dann  wöchentlich eine kurze Notiz, die Ihnen dabei helfen kann, Ihre alten Freundschaftsbeziehungen wieder aufzunehmen. TUN SIE ES!

Damit unsere eMail-Empfänger darüber hinaus noch ein bisschen mehr erfahren stellen wir in jeder Woche ein berühmtes Freundschaftspaar oder eine Gruppe von Freunden vor – aus Funk und Fernsehen, aus Film und Literatur, aus dem real Life…

Wir haben Nessa Altura gefragt:

Nessa Altura, Foto Thomas Bischof - Kopie

Was macht Ihre eMail-Serie so einzigartig?

Ich meine, sie greift ein Problem auf, mit dem wir uns alle herumschlagen. Und für das wir alle schon lange nach einer Lösung suchen. Wir möchten in Kontakt bleiben, aber die Sache hat für uns doch nicht die allergrößte Priorität. Es ist eher ein nice-to-have als ein must, um es denglisch zu formulieren. Und so kommt es, dass wir die Freundschaftspflege immer wieder hintan stellen und am Ende niemals beginnen.

Verwenden Sie es selbst oder haben Sie es schon verschenkt?

Oh ja, fast alle meiner eigenen Tipps habe ich selbst ausprobiert – so drucke ich zB Adressetiketten aus und stecke sie zusammen mit Briefmarken in mein Reisegepäck, weil ich doch ziemlich viel unterwegs bin. Ich habe eine monatliche Telko

Telefonzelle

ins Leben gerufen und ich verschicke Geburtstagsgrüße und -Geschenke. Seither mit bin ich mit dreien meiner Schulfreundinnen wieder im regelmäßigen Austausch – ich weiß, wie es ihnen geht und sie wissen, wie es mir geht. Ich erreiche Cousinen und Cousins wieder und erfahre etwas über ihr Leben und ich habe einen sehr, sehr alten Freund daraufhin nach Jahren wieder in New York – hier und hier nachzulesen – besucht. Und einen jährlichen Brief zwischen den Jahren verschicke ich auch an zig-Empfänger.

Post für Kinder

Die eMail-Serie gibt es noch eine Weile kostenlos hier. Aber sobald ich die Tipps um neue erweitert habe, wird es die Serie nur noch als (kostengünstiges) eBook geben.

Ziemlich beste Freundschaften: Wer sind Sie und was ist Ihre Aufgabe ?

Ich bin die Autorin dieser eMail-Reihe. Ich möchte sie demnächst ergänzen um die Frage: Wie kann man in späteren Lebensjahren noch zu neuen Freunden und Freundinnen kommen? Daran arbeite ich zur Zeit.

Wir versenden ja Briefe und Geschichten. Wann haben Sie zuletzt einen Brief geschrieben oder ein Päckchen versandt? Erzählen Sie uns etwas über den Anlass?

Oh, eben habe ich für den Autorenexpress 12 Briefe fertiggemacht. Und ein Päckchen mit einem zu Hause vergessenen T-Shirt an meine Tochter geschickt. Ersteres mit großem beruflichen Vergnügen, letzteres mit viel mütterlicher Liebe und Nachsicht.

sendung

Vielen Dank für die Beantwortung unserer Fragen. Gibt es etwas, das Sie uns fragen möchten?

Ja! Welche Ideen haben Sie zu dem Thema: Wie finde ich neue Freunde? Was würden Sie unternehmen? Ich freue mich über jede Anregung! Und werde sie, wenn sie mir sinnvoll erscheinen, in meiner eMail-Serie verwenden, auch unter Nennung Ihres Namens, wenn Sie das mögen.

Herzlichen Dank für das Interview, Nessa Altura!

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