Was sind eigentlich „forbidden stories“?

Ich möchte unter der Rubrik

Zettelwirtschaft

immer einmal wieder Dinge vorstellen, die mir untergekommen sind und bei denen ich mir beim Erstlesen nicht sicher war, worum es sich handelt.

Der Autorenexpress dachte, dass Malta ein friedlicher Ort wäre…

In der Süddeutschen Zeitung nun war gestern ein großer Artikel über die maltesische Journalistin Daphne Caruana Galizia, die vor einem halben Jahr ermordet wurde. Hochinteressant, über die Verstrickungungen von Politik und Kriminalität zu lesen, und auch erschreckend, was in einem EU-Land alles möglich ist.

Und dabei fiel der Begriff

Forbidden Stories.

Da hat sich also eine Plattform gegründet, die die Recherchen von Reportern hütet und gegebenenfalls weiterführt, wenn der Rechercheur oder die Rechercheurin ums Leben kommt oder an der Weiterverfolgung der Reportage auf andere Weise gehindert wird.

Ein Signal also an die Verfolger, dass die Weltgemeinschaft nicht zum Schweigen zu bringen ist. Wo einer oder eine getötet oder inhaftiert wird, entstehen viele neue Reportage-Köpfe, … fast wie bei der Hydra. Das soll und wird die Zum-Schweigen-Bringer entmutigen. Forbidden Stories ist ein gemeinnütziges Projekt, das von Freedom Voices Network initiiert wurde, einer Plattform für Investigativjournalismus. Reporter ohne Grenzen ist Partner des Projekts, das von der philanthropischen Investmentfirma Omidyar Network finanziert wird.

Pierre Omidyar – das ist der von EBay…

>Kriminelles gab es schon immer, und tatsächlich oft ungestraft…

 

 

 

 

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