Die 1-Dollar-Brille: Überraschungen und Erkenntnisse

Drei Jahre hat das Projekt 1-Dollar-Brille nun hinter sich – interessant die Erfahrungen, die der Gründer Martin Aufmuth heute in einem Brief mitgeteilt hat.

Er sei, so schreibt er, ein wenig zu naiv an die Sache herangegangen. Habe gedacht, es genüge, einem Menschen die Brillenbiegemaschine zu erklären und schon versorge der die Dorfgemeinschaft mit Brillen.

Biege

Es stellten sich jedoch alle möglichen Hindernisse heraus, die so nicht zu antizipieren waren:

  • In machen Regionen dieser Welt weiß man nichts von Brillen. Man denkt eher, Augentropfen vom Arzt würden die Fehlsichtigkeit mit einem Schlag beheben
  • Hat man sich vom Funktionieren der Brille überzeugt, fehlt einem das Geld, sie auch zu erwerben (1 Dollar!) – man muss erst lossausen, um jemanden zu finden, der einem etwas leiht
  • Der Wille mitzumachen beim Programm ist gewaltig, erlahmt aber schnell
  • die örtlichen Autoritäten blockieren oder verzögern
  • die Wege sind weit und oft zu trocken, zu nass, zu verschlammt
  • der Strom fällt dann aus, wenn man ihn braucht

Dies sind nur ein paar der aufgezählten Probleme. Und dennoch: Es gibt auch sehr gute Nachrichten:

In Burkina Faso funktioniert es: die 10.000ste Kundin konnte versorgt werden!  23 Mitarbeiter können dort mit ihren Familien von der Brille leben.

In Bolivien operiert eine fahrende Optikereinheit und versorgt die ländlichen Gebiete.

In Malawi und Mexiko startet das Projekt zur Zeit.

Die Vision:

Ziel ist es, Menschen weltweit und dauerhaft mit günstigen, vor Ort produzierten Brillen zu versorgen.

vision

Gerade jetzt: machen Sie mit! Damit Menschen auch in ihrem eigenen Land eine Chance sehen und nicht auswandern müssen.

>direkt zum Charity Projekt

 

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