Postkarten! Ist das nicht unglaublich?

 

Postkarten braucht man ja ständig und überall. Aber die Zwecke, zu denen sie hier in Schweden eingesetzt wurden, sind wirklich innovativ. Und gewagt? Allzu gewagt?

Was tut man, um neue Antiquitäten für Auktionen aufzutun, wenn man ein Auktionshaus ist? Tja, da haben die Schweden sich etwas einfallen lassen:

Postkarten an Hausbesitzer.

Und woher wussten sie das alles? Sie haben Immobilienportale durchsucht, Innenansichten von Häusern studiert, einen wohlbekannten Antiquitätensachverständigen eingestellt, Bewertungen durchgeführt und am Ende Postkarten mit einer persönlichen Botschaft drucken lassen, die die Besitzer in ihren Postkästen vorfanden…

Ob sie nicht dies oder jenes verkaufen wollten? Das Segelschiff da, die Kanone dort, das Gemälde dahinten, den Globus da vorne? Man wäre bereit, den Gegenstand in eine Auktion aufzunehmen…

Der Autorenexpress staunt ob solcher Methoden.

Einen “digitalen peeping Tom” – so nennt sich der schwedische Auktionator selber. Aber anscheinend wirkt die Methode. Sie habe, so schreibt es Burkhard Schneider, in dessen Blog wir von dem Tipp (danke!) gelesen haben, den Umsatz um mehr als 140% gesteigert.

Da staunt man. Vielleicht sollten wir auch mal solche Postkarten verschicken?

>lieber ganz normal bleiben. Postkarten gibts hier auch!

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