Sinnlich sein, sinnlich werden

Sinnlich sein. Sich sinnlich fühlen. Was ist das? Wie fühlt es sich an? Und wie wird es ausgelöst? Wir suchen nach Beispielen und befragen Freunde und Bekannte. Sinnlich macht, so eine Antwort,

  ein Gang durchs Rotlichtviertel.

Macht der Aufenhalt im Rotlichtviertel sinnlich

Herr A.S. aus L. sagt dazu:

Ich komme da selten hin (letztens allerdings schon: in Amsterdam!) in so ein ausgesprochenes Rotlichtviertel. In Hamburg gibt (oder gab?) es das auf Sankt Pauli. Und in Paris gibt es das am Montmartre zum Beispiel, wo das berühmte Moulin Rouge ist. Drin war ich da noch nie, dazu bin ich viel zu schüchtern. In Berlin: Tja, da bin ich überfragt.  Ich will in so einer Umgebung auch nicht lange bleiben, nicht verweilen, mir ist das unheimlich. Aber ich gebe zu: Es macht mich sinnlich. Es regt mich auf angenehme Weise auf. Wahrscheinlich sind das die vielen vorhandenen Möglichkeiten, die da in der Luft liegen. Wie gebratene Täubchen im Schlaraffenland herumschwirren. Damit meine ich nicht Frauen, damit ich nicht falsch verstanden werde, sondern sinnliche Genüsse, fantastische Erfahrungen, unvorstellbare Erlebnisse. Begegnungen, die in der Phantasie nur angedacht werden… Sie duften wie leckere Täubchen – aber ich würde nie eines essen mögen. Ich mag gar kein Geflügel. Dass man könnte, aber nicht wird, nicht muss – das ist die Köstlichkeit dabei.

Hm, hm, interessant. Danke für die Offenheit, Herr S.!

>direkt zu Frivolini

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