Kristin

Sie kennen doch unser Angebot von der

Post aus Petersburg?

Von links: die Zofe, der Sekretär, die unverheiratete Jungfer, der fürstliche Prinz. (***)

Das ist ein Briefroman aus dem alten Sankt Petersburg, in dem aus vier unterschiedlichen Warten von einem skandalösen (und historisch verbürgten!) Vorfall berichtet wird. Ein Vorfall, der vor allem für Baden-Württemberger*innen von großer Bedeutung ist – leiten sich doch spätere Ereignisse von ihm ab.

Immer mehr Menschen haben Spaß an der Lektüre von Briefen, deren Empfang sich über ein halbes Jahr Dauer erstreckt. Deshalb haben wir uns daran gemacht, einen weiteren solchen Briefroman zu entwickeln. Das dauert natürlich. Er soll, und das ist vielleicht wichtig für potentielle Leser*innen in der

Jetztzeit

spielen. Und eine der Personen, die darin eine wichtige – ja, die wichtigste überhaupt (!) – Rolle spielt, ist die Empfänger*in dieser Post. Das könnten Sie sein, verehrter Leser, verehrte Leserin!

Oh sorry, dies ist noch ein Briefkasten aus alten Zeiten….(*)

Und eine weitere heißt, Sie haben es schon vermutet,

Kristin (vom März 21)

Bleiben Sie dran! Wir werden immer wieder berichten, wie wir vorankommen….


Kristin II (update vom Juni 21)

Kristin ist verschwunden. Und es gibt einige, die glauben, dass sie nicht mehr lebt.

Und es gibt andere, die meinen, sie nach dem Zeitpunkt ihres Verschwindens noch gesehen zu haben. Hier. Und dort. Und anderswo.

Was ist passiert? Und warum?


Kristin III (update vom Oktober 21)

Gestern habe ich einen TV Film in der ZdF Mediathek gesehen. Ein an die Nieren gehendes Stalker Drama mit einem unfassbare guten Matthias Brandt in der männlichen Hauptrolle:

Verhängnisvolle Nacht

Zum ersten Mal habe ich da etwas von dem effektvollen hintersinnigen Charme des Helden gesehen, der im wirklichen Leben auch seinen Vater auszeichnete. Und die zwei Seelen, ach, in seiner – des schauspielenden Sohnes (!) – Brust: Das muss man erst einmal hinbringen, dass man sie aufblitzen sieht, ohne sie knüppeldick unter die Nase gerieben zu bekommen.

Kurzer Rede langer Sinn: Der Film und sein Thema haben mich motiviert, mein Briefroman-Vorhaben um

Kristin

wieder aufzunehmen. Dazu kommt ein Vorfall aus dem echten, dem wirklichen Laben: Gabby P., die in in den USA tatsächlich verschwunden war und nach Wochen tot aufgefunden worden ist. Tausende von Internet-Detektiven sollen sich an ihre Spur geheftet haben, um herauszufinden, was sich dort in Arizonas Hitzewelten zugetragen hat.


Kristin IV (update vom November 21)

Hurrah! Der Text steht. Ein Briefroman von 25 Sendungen, in dem es um eine verschwundene Frau geht. Der Leser, die Leserin macht sich zusammen mit uns und vielen, die Kristin gekannt haben, auf die Suche nach ihr. Nach und nach fügen sich die Puzzleteile ihres Lebens zusammen. Es dauert schließlich ein halbes Jahr, bis man weiß, was wirklich geschehen ist. Ein halbes Jahr, in dem man wöchentlich Post bekommt…

Es hat großen Spaß gemacht, sich mit Kristin auseinander zu setzen. man hat dabei einiges über die Menschen in ihrem Umfeld gelernt; nicht immer nur Gutes.

Jetzt muss allerdings noch poliert werden, das Äußere entschieden werden, Fakten nachrecherchiert werden. Aber dann, dann gehst los…

Wir sammeln alle unsere Beiträge, die mit dem Schreiben von Texten zu haben, auf einer Extra Seite.

Einmal einen historischen Briefroman im Postkasten finden? Nach und nach lesen?

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