Mein Gründertraum

Ich habe es ja schon mehrfach gesagt: Neben der Süddeutschen als Tageszeitung und der ZEIT als Wochenzeitung ist das brandeins Magazin die Monatszeitschrift meiner Wahl. Darin gibt es immer wieder Beiträge, die mich inspirieren und über die ich lange nachdenken kann.

Im MaiHeft zum Thema Geduld fand ich einen Artikel über eine neue Gründungsplattform, die unkundigen Gründungswilligen dabei helfen will, dem Gedanken einer Unternehmungsgründung pragmatisch näher zu treten – ohne Blauäugigkeit, aber mit einem Schuss Selbstvertrauen. Wann, wenn nicht jetzt ist die Zeit zum Gründen!

Jetzt habe ich mich auf dieser

GruenderPlattform

umgesehen, und muss sagen: Respekt! Gut gedacht, gut geplant, gut gemacht. Damit nun etwas Leben in die Sache kommt, hat man zu einer Blogparade aufgerufen, die am 31. Mai endet. Folglich muss ich mich beeilen.

Der Autorenexpress: zum Träumen aufgerufen…

Thema: Gründertraum*

Ja, das soll wohl bedeuten Welches Unternehmen würde ich gründen, wenn eine gute Fee daherkäme und mir einen Gründerwunsch erfüllen würde?

Im Augenblick gäbe es tatsächlich einen, der mir durch den Kopf geht: der Wohnungs-Wunder-Würfel. Die Gründe für seine absolute Notwendigkeit liegen in der Wohnungsnot, die zur Zeit stattfindet. (Und die nicht zufällig dahergekommen ist, sondern durch Untätigkeit derjenigen entstanden ist, die eigentlich dafür da sein sollten Daseinsfürsorge zu betreiben.) Einerseits beanspruchen einigermaßen wohlhabende Menschen immer mehr Wohnquadratmeter für sich (man studiere nur die Möbelanzeigen mit ihren Sofafluchten) und andrerseits verdienen immer mehr Menschen zu wenig, um sich die stets steigenden Mieten leisten zu können. Wohnen ist aber ein Menschenrecht. Was also tun?

Erschwingliche Mieten gibt es nur bei Kleinstwohnungen. Kennen Sie die Tiny-House-Bewegung? Die beobachte ich seit langem und sie macht mir Spaß. Wenn Menschen sich mit Vergnügen im Urlaub in ihren Wohnmobilen auf wenigen Quadratmetern verlustieren, so sollten sie das auch zu Hause im Alltag auch können. Und dazu kommt, dass immer mehr Singles einen eigenen (kleinen, aber feinen) Rückzugsraum brauchen:

  • Kinder, die aus dem Elternhaus ausziehen wollen
  • Paare, die sich scheiden lassen wollen oder getrennt leben müssen/wollen
  • Arbeitnehmerinnen, die eine Probezeit zu absolvieren haben
  • Arbeitnehmer, die projektbezogen in unterschiedlichen Städten arbeiten
  • Studentinnen und Studenten, Auszubildende
  • Rentner
  • Rentnerinnen mit Minirente
  • die Reihenfolge kann beliebig fortgesetzt werden. Wenn Sie einfach diejenigen Singles aus Ihrem Bekanntenkreis addieren, die äußerst sparsam leben müssen, weil ihre Miete ihnen zu schaffen machen…

Der Wohnungs-Wunder-Würfel

ist eine würfelförmige Einheit aus angenehmen Naturmaterialien, die in einem fernen Schwellenland fair gefertigt wird nach meinen Plänen. Sie wird in eine einfachst ausgestaltete Miniwohnung eingesetzt. Und voilà: Man hat alles, was man braucht an Einrichtung: Bad, Küche, Schrank, Bett, Schreibtisch. Was drum herum bleibt, ist der Wohnungsfreiraum, den sich der Bewohner oder oder die Bewohnerin frei gestalten kann. Aber – nun ja, der ist winzig. Aber groß genug für ein wenig Kreativität, ohne die das Leben ja fade wäre.

Der Autorenexpress: Warten auf die Fee…

Derzeit suche ich nach einer Baulücke, die sich eignen würde… manche Städte haben tatsächlich solche Kataster. Lobenswert! Wenn Sie also eine Lücke oder Brandmauer mit Freifläche davor wüssten… nur her damit. Die Fee mit ihrem Zauberstab steht bereit. Jedenfalls so lange diese Blogparade von der Gründerplattform  läuft….

*auch mitmachen! Die Welt braucht dringend Ihre Ideen! Und die Feen wollen auch etwas zu tun haben…

>Sie träumen lieber von vergangenen Glanz&Gloria-Zeiten? Auch gut, da haben wir etwas für Sie…

 

 

 

 

 

 

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