Mein Kultursommer

Ariadne hat zur Blogparade unter dem Motto „Mein Sommer: Zwischen Brotjob, Kultur und Ferien“ aufgerufen und ich fühle mich angesprochen: Mein Kultursommer ist seit Wochen höchst aktiv und durchaus fordernd. Es geht um Arbeit. Und dazwischen um kleine Urlaubsinseln. Und um Betreuung. Und um Liebe.

Aber der Reihe nach.

Den August verbringe ich traditionell bei einem sehr alten Menschen, der mir sehr, sehr lieb ist. Da geht es um sich unterhalten, sich helfen, sich sich beraten, sich bekochen, sich spazieren führen, sich kümmern, sich amüsieren, sich erinnern.

Das wird getan in einer wunderschönen Landschaft mit vielen Bäumen rund ums Haus: viele davon Kiefern, weil der Untergrund sehr sandig ist:

Bisweilen treten sogar Rehe auf die Wiese und schauen mir bei meinen Aktivitäten zu, die diesen Sommer so ganz anders sind – weniger im Dienst der Empathie, mehr im Dienst der Kultur.

Und das kam so: Auf einem Schnäppchenportal wurde auf unseren Gratisbrief* verwiesen und – schwupps! – erreichten uns Anforderungen nicht in Einer-, nicht in Zehner- , sondern in Hunderterzahl. Wir trauten unseren Augen & Ohren nicht, während eine Mail um die andere ins Postfach ploppte. Das wollte und musste im Laufe dieses Sommermonats verschafft werden! Wer es noch nicht weiß: Unser Autorenexpress bietet literarische Wochen-oder Monats- oder Jahresabos an und der zugesagte Gratisbrief soll Lust auf mehr machen.

Also hieß es, täglich ein paar Stunden Briefe mit Tütchen füllen, adressieren, frankieren und speditieren. Uff!

Das war der Kulturteil. Der Sommerteil kam immer kurz dazwischen, dann nämlich, wenn das Wetter allzu schön war:

Kurz abtrocknen und dann wieder zurück zum Schreibtisch: Listen vergleichen, abhaken, Briefe wiegen, frankieren, Ausländeranfragen extra behandeln (mehr Porto für Schweiz und Österreich) und wieder von vorne.

So vergingen die Wochen. Das ist genau das, was ich einen Kultursommer nenne. Und eines Abends gab’s dies hier auch noch zur Belohnung – an einem warmen Tag, nachdem es geregnet hatte (und wie!):

Fazit: ein schöner Kultursommer, voller Fleiß und Schweiß, voller Pilz und Filz und voller Spaß und Nass!

*Sie wollen auch noch? Nur zu, auf einen mehr oder weniger kommt es jetzt auch nicht mehr an!

Photos der Reihe nach von oben nach unten: by Cristian Newman, by Sebastian Engler, by Andreas P.,  by Brooke Lark , by Dương Trần Quốc ,by Joe Pizzio , by Jeff Sheldon , by Annie Spratt on Unsplash & Nessa Altura .Thanks very much.
Dieser Text gehört zur Bloparade `Mein Sommer: Zwischen Brotjob, Kultur und Ferien´. Kulturmacher*innen und Kulturschreiber*innen, die sich dieser Aktion anschließen wollen, finden die Teilnahmebedingungen unter https://kulturblogclub.wordpress.com/2017/06/21/einladung-aktion-sommer-zwischen-brotjob-kultur-ferien/

Das könnte Sie auch interessieren

Eine Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.