Sinnlich sein. Sich sinnlich fühlen. Sinnlich werden.

Sinnlich sein. Sich sinnlich fühlen. Sinnlich werden. Was ist das? Wie fühlt es sich an? Und wie wird es ausgelöst? Wir suchen nach Antworten und befragen Freunde und Bekannte. Was sie uns geantwortet haben, geben wir nicht wörtlich wieder, sondern sinngemäß. Sinnlich machen Melissa F. aus Sch. Flugzeuge und Flughäfen.

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Melissa gerät dann, so erzählt sie, ins Träumen. Sie stelle sich die Länder vor, in die diese seltsamen Flugapparate flögen und die sie auf den Anzeigetafeln lesen könne: Copenhagen und Taipei, Tokyo und Wladiwostok, San Francisco und Maputo, Singapur und Durban. Es gäbe Orte, von denen sie nicht einmal wisse, wo sie lägen, gar nicht zu reden davon,dass diese von ihr dereinst begangen würden.

Sie leide nämlich unter Flugangst. Unter extremer Flugangst. Niemals werde sie solche eine Sitzröhre betreten, von den eiseskalten Temperaturen draußen und den Zehntausend Meter Höhe abgetrennt nur durch eine dünne Metall- oder Plastikwand. Sie könne nicht einmal hinausschauen durch diese kleinen Bullaugen auf die Welt unter ihr, ohne das Gefühl zu haben, in der nächsten Sekunde hinausgesaugt zu werden in diese unendliche Tiefe.

Deshalb verlege sie sich aufs Träumen und auf ihre Phantasie. Ja, und wenn sie dann durch die Straßen von (zum Beispiel) Taipei schlendere, so in Gedanken, an den Essenständen halt mache und schnüffele, den chinesischen Lauten lausche und den sich im Winde wiegenden Bambusstangen nachsehe, dann sei ihr sinnlich zu Mute…

Ach, Melissa! Dass du da niemals hinkommen wirst, das tut uns wirklich leid. Auf dem Landwege würde es wirklich mehrere Leben brauchen, um all das persönlich in Augenschein zu nehmen, was für die Menschen ohne Flugangst tatsächlich machbar ist. Aber wir sagen dir: Manchmal sind die Vorstellungen bunter als die Wirklichkeit. Und das ist doch auch was!

>Durch andere Welten reisen? Ja, virtuell geht das gut mit unserer Luftpost!

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