Sinnlich sein, sinnlich werden

Sinnlich sein. Sich sinnlich fühlen. Was ist das? Wie fühlt es sich an? Und wie wird es ausgelöst? Wir suchen nach Beispielen und befragen Freunde und Bekannte. Was sie antworteten geben wir dem Sinn nach weiter, nicht wörtlich.

Sinnlich machten ihn,

Armbanduhr

so antwortete Anton F. aus L. Chronometer aller Art: Aller Art stimmt vielleicht nicht so ganz – je teurer, desto besser. Desto sinnlicher. Was ich allerdings nicht mag, das sind die teuren protzigen Uhren, die viel zu dick und auffällig am Handgelenk blinken. Das finde ich vulgär. Aber die feinen und wertvollen, deren Preis einem nicht auf Anhieb entgegen leuchtet, die gefallen mir. Es ist die Kombination aus Schmuck, Zweck und Präzision, die ich erregend finde. Style follows function, so heißt es doch. Uhren von Glashütte, zum Beispiel, gefallen mir. Die sind schlicht und funktional. Und, was vielleicht auch dazugehört: Sie sind so teuer, dass ich sie mir keinesfalls leisten kann. Das erhöht, finde ich, die Attraktivität.

Gut, gut, Herr F., am liebsten würden wir Ihnen jetzt eine schenken. Eine von Glashütte. Und damit einen Traum zerstören… nein, das tun wir auf gar keinen Fall. Aber das Objekt Ihrer Begierde ist eines, das auch von anderen geteilt wird – wieso gäbe es sonst in den Weihnachtsbeilagen der großen Tages- und Wochenzeitungen nicht diese großen, mehrseitigen und äußerst edel fotografierten Anzeigen mit Männeruhren? Dankeschön fürs Mitmachen!

 

>direkt zu den Frivolini, übrigens auch ein nettes Weihnachtsgeschenk für den Liebsten!

Das könnte Sie auch interessieren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.