Moonlight in the USA

Eben habe ich wieder einen Künstlerbesuch gemacht, bei dem das Problem zur Sprache kam, dass nicht alle Künstler auch Marketing-Genies sind und nicht alle einen Agenten oder Galeristen haben, der diese Lücke füllt. Oft bleiben sie dann, obwohl sie durchaus etwas zur Weltkultur beizutragen haben, un-erkannt und un-entdeckt. Und damit ohne Geld. Und oftmals ohne Lebensunterhalt, wenn sie keinen Partner haben, der das für sie übernimmt.

Martin Lewis

war so einer. Er hatte seine kurze Phase des Ruhms, als seine Kunst im gentrifizierten, artsy Teil New Yorks angesagt war, geriet dann aber in Vergessenheit. Sehen Sie sich seine Bilder an – Radierungen, die es in sich haben!

Moonlight Etchings of the Forgotten Artist who Taught Edward Hopper

Ganz anders

Edward Hopper.

Der hat zwar von Lewis viel gelernt, wollte aber später, als es selbst berühmt geworden war, nicht mehr so sehr viel davon wissen.

Interessant ist, dass beider Bilder eine gewisse Großstadt-Einsamkeit verströmen, die vermutlich nur allzu wahr ist. Im Gefühl des Überangebots, im Gewühl der Masse kann man sich sehr allein fühlen.

Wer wüsste das nicht?

Gibt es an Silvester jemanden, den Sie zu sich einladen könnten? Überlegen Sie mal, da wäre doch Z.? Oder F. ? Oder vielleicht alle beide?

Einsam oder nicht? Eine verlassene englische Abbey und vier Picknicker im Winter

Humor tut not? Wo, wenn nicht bei uns? Zu jeder Saison!

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