Unsere Anthologie des Monats September: Wilde Vögel fliegen

Wir haben uns vorgenommen, jeden Monat eine Anthologie zu empfehlen – Bücher, die Kurzgeschichten verschiedener Autorinnen und Autoren enthalten, sind zwar beliebt, aber eben auch schnell wieder von der Bildfläche verschwunden. An dieser Stelle besprochen haben wir bereits Diagnose Mord (Mord & Medizin) im buchvolkverlag, Fremdsein (Zuwanderung und Flucht) im Eigenverlag einer Schweizer Journalistin, Suche Trödel, finde Leiche (Krimi & Dachboden) im KBV-Verlag, Der Zwölfelf  (sanfter Grusel) im Eigenverlag des Autorenexpress,  Mondäne Morde im Solibro-Verlag, die Tödliche Kehrwoche im Theiss-Verlag , Fürchtet Euch nicht im Ullstein Verlag,  Tatort Berg aus dem Vertigo-Verlag, sowie die Gefängnis-Anthologie Gesiebte Luft aus dem Silberburg Verlag, die Sammlung historischer Kriminalfälle Henker, Huren, Mordgesellen aus dem Wellhöfer Verlag und Die Stunde des Vaters aus dem Verlag Ulmer Manuskripte sowie das Mördchen für Örtchen aus dem KBV-Verlag und das Westfälisches Mordkomplott aus dem Leda Verlag. Vorletzte Woche hatten wir den Tatort Bayern aus dem Grafit Verlag im Programm und letzte Woche Bitte mit Schuss, eine Berlin-Sammlung.

Heute haben wir ein gebundenes Buch des Achter Verlags aus dem Regal gezogen:

Wilde Vögel fliegen

Ein Verleger will ein Buch über Freiheit machen und startet dazu eine Ausschreibung. Rund 700 Autorinnen und Autoren haben sich mit ihren Geschichten an dem Wettbewerb beteiligt. Aber das machte die Arbeit der Jury schwer, denn die Entscheidung für die acht Besten bedeutete auch die Ablehnung von mehr als 600 Anderen. Am Ende waren es Nuancen, die der einen Geschichte den Vorzug vor der anderen gaben.  Bei der Lektüre der eingesandten Geschichten, immerhin rund 14.000 Seiten, hat der Verleger Wolfgang Orians gelernt, dass Freiheit viel mit Liebe und Tod zu tun hat, und dass es nicht nur um die Freiheit zu etwas, sondern auch die Freiheit von etwas geht. Er fügt diesem Buch den unzähligen Texten zum Thema Freiheit acht weitere hinzu. Es sind acht Momentaufnahmen aus unterschiedlichen Blickwinkeln – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die Geschichten handeln vom freien Spiel der Gefühle und Eitelkeiten, von einem Haus in Bulgarien, einer nie gemachten Reise nach Patagonien und dem Duft von frischem Brot. Und vom Zauber ligurischen Öls.

Mal hineinhören?

 

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