Endlich! Die Diskussion ist heikel, aber eröffnet.

Seit Längerem denke ich, dass mehr als zweihundert Jahre Feminismus eigentlich auch bei dem Opposite Sex, sprich: den Männern Gedanken auslösen müssten. Es ist natürlich so, dass der Verlust (von Privilegien) gerne verdrängt wird, während der Gewinn (von neuen Rollen) gerne groß gefeiert wird. In diesem Sinne haben Frauen mehr zu reden, zu schreiben, zu diskutieren. Und zu feiern.

Aber halt! Kann der Verlust von Privilegien nicht auch einher gehen mit dem Gewinn neuer Verhaltensweisen, neuer Rollen, neuer Welten?

Man denke nur an die Freuden des Vaterseins, die in coronabedingtem Rückzug ins Häusliche vielleicht entdeckt worden sind…

kann doch auch Spaß machen, oder? (*)

JJ Bola

JJ.Bola, ein POC aus dem Kongo, hat sich genau diese Gedanken gemacht, und ein Buch darüber geschrieben, das ganz bestimmt lesenswert ist. Isabel Metzger hat für den Spiegel ein Interview mit ihm geführt.

Quelle: Der Spiegel

In Sei kein Mann setzt er sich mit den Ängsten und Verzweiflungen von Jungen und Heranwachsenden auseinander, die mit der herkömmlichen Männerrolle Schwierigkeiten haben. Und findet heraus, warum es so schwierig ist, diese Probleme auch zu artikulieren.

Bravo, JJ Bola! Du hast endlich die Diskussion eröffnet!

Bild(er) von unsplash (*) oder wikimedia commons (**) oder selbst geschossen (***), useum (****)danke!

Launige Tipps gegen die Langeweile in lang bestehenden Partnerschaften. Monatlich eine charmante Anleitung, etwas zu ändern – an der Beziehungsfront.

Wir sammeln alle Beiträge zum Thema Männer-Frauen-Feminismus.

One response

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.