Freitags im Autorenexpress: der Nachthimmel

Freitags im Autorenexpress: Nachthimmel

Immer mal wieder Freitags wollen wir uns hier Gedanken zum Thema machen. Der Klimawandel – was bedeutet er für uns in Deutschland? Was können wir tun, um die Folgen zu mildern? Die Politik ist zaghaft, wagt es nicht, ihre Bürgerinnen und Bürger wirklich zu fordern. Alles soll unmerklich geschehen….

Merken werden wir es aber später. Und zwar deutlich. Wir müssen unser konsumorientiertes Leben ändern. Wir sollten nicht glauben, dass wir untätig bleiben können, nur weil die Politik sich so verhält. Es ist wie mit der Krankenkasse: Was sie nicht im Katalog hat hat und bezahlt, das tun wir nicht für uns und unseren Körper. So zu denken heißt Verantwortung abzuschieben.

Richtig ist vielmehr: Wir können selber tun, was wir für angebracht halten. Auch ohne Anordnung und Vorschrift. (Manchmal allerdings besser mit.)

Hier sollen Dinge, die wir selber tun können, genannt werden. Genauso wie Dinge, die nur ein Staat anordnen kann. Im fröhlichen Wechsel… die Klimakrise ist mittlerweile so weit fortgeschritten, dass wir alle Register ziehen müssen.

Wer hierzu Vorschläge hat, kann sich gerne melden. Wir nehmen alles, was uns sinnvoll erscheint , auf – und sei es eine ganz bescheidene Idee. Alles, was in die richtige Richtung weist, soll uns willkommen sein. Es soll eine Gedankensammlung werden, kein fertiger Handlungskatalog. Übrigens: Wir haben die Überschrift geändert, weil wir keine Markenschutz-Probleme bekommen wollen.

so viele Sterne….(*)

Freitags im Autorenexpress: Nachthimmel

Man stellt sich manchmal vor, wie der nächtliche Himmel gewesen sein muss, in den die mittelalterlichen oder gar die antiken Menschen geblickt haben müssen. Manche sollen ja sogar Angst davor gehabt haben, dass die Sterne herabfallen und sie erschlagen könnten… Und der Mond, muss der nicht eigentlich riesengroß und hell gewesen sein?

All das, weil auf der Erde keinerlei oder doch kaum hell abstrahlende Lichtquellen gewesen sein können. Wie weit reicht eigentlich der Schein einer Pechfackel? Oder einer Petroleumlampe?

Manchmal – auf einem Schiff oder einer nicht allzu bewohnten kleinen Insel – kann man eine Ahnung davon bekommen: Wie riesig der Himmel ist, wie fern die Unendlichkeit. Und wie dunkel die der Sonne abgewandte Seite der Erde.

Fest steht, dass etwa 35% des Lichtes, das wir auf der Erde leuchten lassen, den Boden nicht ausleuchtet, sondern ungenutzt in den Himmel abstrahlt – Licht von Straßenlaternen, Straßenverkehrsschildern, Flutlichtanlagen auf Sportplätzen, Hausbeleuchtungen. All dies zusammen führt zum

Airglow

den man nachts über großen Städten schimmern sieht. Wer eine Agglomeration in der Nacht überfliegt (im Augenblick werden das nicht so sehr viele sein), sieht ganz deutlich, wie viel Licht in der nächtlichen Welt strahlt.

Nachthimmel: die dunklen Areale werden immer seltener (*)

Das müsste ja nicht schlimm sein…

…wenn es nicht Energieverschwendung wäre, die den Planeten zusätzlich erwärmt

… wenn es nicht viele nachtaktive Tiere gäbe, die sich mächtig gestört fühlen

Abendhimmel: eine Fledermaus im Sonnenuntergang (*)

… wenn es nicht Tiere gäbe, die sich nicht vermehren können, weil sie dazu die Dunkelheit brauchen: Insekten wie manche Nachtfalter, die nur wenige Stunden leben

… wenn es nicht Vögel gäbe, die in ihrem Flug irritiert werden

… wenn es nicht Menschen gäbe, die sich nach dem weiten fernen Sternenhimmel sehnten, den sie immer weniger sehen können (den sie aber brauchen, um ihre eigene Dimension zu begreifen).

Nachthimmel
Nachthimmel: Mond und Wolken am Firmament (*)

Vielleicht denken Sie ja daran, Ihre automatische sensorenbetriebene Hausbeleuchtung einmal auszuschalten. Geht das nicht auch ohne? Nur, weil uns die Technik begeistert, müssen wir die Natur nicht stören…

Wir fassen alle unsere Freitagsbeiträge auf einer Seite zusammen: Die Zusammenstellung.

Bild(er) von unsplash (*) oder wikimedia commons (**) oder selbst geschossen (***), useum (****)danke!

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