Freitags im Autorenexpress: Eine Chance für die Wirtschaft

Freitags im Autorenexpress: Eine Chance für die Wirtschaft!

Immer mal wieder Freitags wollen wir uns hier Gedanken zum Thema machen. Der Klimawandel – was bedeutet er für uns in Deutschland? Was können wir tun, um die Folgen zu mildern? Die Politik ist zaghaft, wagt es nicht, ihre Bürgerinnen und Bürger wirklich zu fordern. Alles soll unmerklich geschehen….

Merken werden wir es aber später. Und zwar deutlich. Wir müssen unser konsumorientiertes Leben ändern. Wir sollten nicht glauben, dass wir untätig bleiben können, nur weil die Politik sich so verhält. Es ist wie mit der Krankenkasse: Was sie nicht im Katalog hat hat und bezahlt, das tun wir nicht für uns und unseren Körper. So zu denken heißt Verantwortung abzuschieben.

Richtig ist vielmehr: Wir können selber tun, was wir für angebracht halten. Auch ohne Anordnung und Vorschrift. (Manchmal allerdings besser mit.)

Hier sollen Dinge, die wir selber tun können, genannt werden. Genauso wie Dinge, die nur ein Staat anordnen kann. Im fröhlichen Wechsel… die Klimakrise ist mittlerweile so weit fortgeschritten, dass wir alle Register ziehen müssen.

Wer hierzu Vorschläge hat, kann sich gerne melden. Wir nehmen alles, was uns sinnvoll erscheint , auf – und sei es eine ganz bescheidene Idee. Alles, was in die richtige Richtung weist, soll uns willkommen sein. Es soll eine Gedankensammlung werden, kein fertiger Handlungskatalog. Übrigens: Wir haben die Überschrift geändert, weil wir keine Markenschutz-Probleme bekommen wollen.

Freitags im Autorenexpress: Eine Chance für die Wirtschaft!

Manchmal frage ich mich, warum nicht eigentlich dieser Aspekt ins Zentrum der Überlegungen gerückt wird: Der Klimawandel ist nicht nur ein Schrecken, sondern auch eine große

Chance für die Wirtschaft!

In einer Welt, in der – zumindest bei uns im westlichen Europa – so gut wie alles schon produziert, verkauft, angeschafft und verwendet wird, fragt man sich ja oft, auf welche Weise die Wirtschaft in Gang gehalten werden soll. Die Heimat-Nachfrage jedenfalls ist schwach, weil so gut wie alle Wünsche schon erfüllt sind. Wer braucht noch ein Auto, wer eine Waschmaschine, wer neue Kleider, wer exotische Lebensmittel, etc ?

Alles schon da. Und nur zu erneuern, wenn es kaputtgeht.

altmodischer-roller-motorroller
Manches allerdings schon ziemlich lange…(*)

Aber jetzt: Wir wollen Dinge kaufen, die umweltfreundlich sind, CO2-sparsam, plastikfrei, chemikalienfrei oder womöglich sogar klimaneutral hergestellt sind. Ist das nicht

die Chance für die Wirtschaft?

Wo finden wir sie denn, die

  • gesunde, hautfreundlich Sportswear?
  • die plastikfreie Sushi-Verpackung?
  • die chemiekleberfreien Schuhe?
  • das unschädliche Kleinkinderspielzeug?
  • das CO2-neutral hergestellte Kosmetikprodukt?
  • das klimaneutral hergestellte Papier?
  • den energetische sparsam hergestellten Elektroroller?
  • die fleischfreie Salami?
  • den chemikalienfrei gewachsenen Kopfsalat?
  • die Liste könnte von Ihnen beliebig lang weitergeführt werden…für jedes große und kleine Objekt des täglichen Lebens

Alle Produkte – oder doch fast alle – könnten neu erfunden werden, wenn man sich mit ihrer Herstellungsweise und ihren Komponenten beschäftigte. Hier liegt, so scheint es mir jedenfalls ein gewaltiges Potential für neue Unternehmen.

Katze schlafend im Bett
Unternehmerischer Tiefschlaf gilt nicht…(*)

Selbst wenn diese neuen Produkte weniger ansehnlich oder teurer wären, so gibt es doch eine wachsende Menge von Konsumentinnen und Konsumenten, die sie trotzdem präferieren würden, weil das eigene Gewissen die allerbeste Werbung dafür ist. Und auch noch gratis für die Hersteller!

Es gibt übrigens jemand, der genau damit Geld verdient, und zwar mit hohen Steigerungsraten: der Avocadostore.

Na also. geht nicht gibts nicht, oder? Was meinen Sie?

Bild(er) von unsplash (*) oder wikimedia commons (**) oder selbst geschossen (***), useum (****)danke!

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