Fridays for Future: Warum? Sie haben einfach mehr zu verlieren!

Immer mal wieder Freitags wollen wir uns hier Gedanken zum Thema machen. Der Klimawandel – was bedeutet er für uns in Deutschland? Was können wir tun, um die Folgen zu mildern? Die Politik ist zaghaft, wagt es nicht, ihre Bürgerinnen und Bürger wirklich zu fordern. Alles soll unmerklich geschehen….

Merken werden wir es aber später. Und zwar deutlich. Wir müssen unser konsumorientiertes Leben ändern. Wir sollten nicht glauben, dass wir untätig bleiben können, nur weil die Politik sich so verhält. Es ist wie mit der Krankenkasse: Was sie nicht im Katalog hat hat und bezahlt, das tun wir nicht für uns und unseren Körper. So zu denken heißt Verantwortung abzuschieben.

Richtig ist vielmehr: Wir können selber tun, was wir für angebracht halten. Auch ohne Anordnung und Vorschrift. (Manchmal allerdings besser mit.)

Hier sollen Dinge, die wir selber tun können, genannt werden. Genauso wie Dinge, die nur ein Staat anordnen kann. Im fröhlichen Wechsel… die Klimakrise ist mittlerweile so weit fortgeschritten, dass wir alle Register ziehen müssen.

Wer hierzu Vorschläge hat, kann sich gerne melden. Wir nehmen alles, was uns sinnvoll erscheint , auf – und sei es eine ganz bescheidene Idee. Alles, was in die richtige Richtung weist, soll uns willkommen sein. Es soll eine Gedankensammlung werden, kein fertiger Handlungskatalog.

Fridays for Future: vorwiegend weiblicher Protest?

Fridays for Future: Warum ist das Thema eher eines für Frauen?

Ein lesenswerter Artikel bei bento ist der Frage nachgegangen. Folgendes wird festgestellt, dass Klimawandel-Leugner vor allem in folgenden Gruppen zu finden sind:

  • Männer, genauer:
  • ältere Männer, genauer:
  • Männer in Entscheiderpositionen, genauer:
  • Männer in Entscheiderpositionen in Business und Institutionen und Wissenschaft

und

  • Männer in (liberalen) Think Tanks
  • Männer, die das Patriarchat schätzen
  • Männer, die populistischen Positionen zuneigen

Das sind die Ergebnisse einer schwedischen Studie, die über 3500 Texte untersucht hat (via academia.edu).

Und genau auf diese Männer kommt es leider an, wenn sich etwas ändern soll. Es liegt auf der Hand, dass Wirtschaftskapitäne, die Konzerne zu leiten haben, die vom Verkaufen leben, sich keinen Vorteil von Verhaltensänderungen ihrer Käufer und Konsumenten versprechen. Es ist bekannt, dass die Skepsis gegenüber ärztlichen Eingriffen bei den Ärzten selbst am allergrößten ist. Gleiches gilt womöglich auch für die akademische Welt und die Wissenschaft…

Fridays for Future: Und was soll man nun tun?

Natürlich gibt es noch jede Menge anderer Lösungsansätze, die wir hier nach und nach vorstellen wollen. Die einen können nur mittelfristig sein, weil sie Folgen lindern wollen, die anderen setzen an der Wurzel an, der Vermeidung klimaschädlicher Emissionen.

  • Man muss überzeugende Argumente sammeln, die dieser Gruppe einleuchten
  • Man könnte versuchen, direkt auf sie einzuwirken – sollte man Männer in diesen Positionen kennen
  • man könnte auf diejenigen einwirken, die Einfluss auf sie haben – ihre Familien, ihre Kundinnen und Kunden, ihre Studentinnen und Studenten
  • man könnte Wirkung entfalten, indem man selbst deren Kundin oder Kunde ist oder eben nicht mehr
  • man könnte sich Gedanken über die Ängste eben dieser Gruppe machen und versuchen, sie nicht aggressiv zu füttern, sondern zu mildern
  • man könnte sie abwählen, so sie denn in politischen Funktionen wirken

Fridays for Future: mehr Entscheider für die Sache gewinnen!

Gut gebrüllt, Löwe!

Fridays for Future: Übrigens – heute ist Demo-Tag!

Fridays for Future – so lautet das vorangestellte Motto. Weil dieser Begriff aber nun markenrechtlich geschützt ist, heißt unser Beitrag Freitags im Autorenexpress. Auf einer Extra-Seite sammeln wir alle Überlegungen dazu.

Bild(er) von unsplash (*) oder wikimedia commons (**) oder selbst geschossen (***), useum (****)danke!

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