Was ist eigentlich “camp”?

Neuerdings liest man es ja öfter, dieses merkwürdige Wort aus dem Englisch-Amerikanischen, das eine Haltung gegenüber dem eigenen Stil – oder dem der anderen – umschreibt. Camp – das ist irgendwo zwischen echt schlechtem, kitschigen Geschmack und der Überhöhung desselben, die dann schon wieder chic ist. Alles kapiert?

camp

Wers nicht versteht, ist nicht allein. Hier in diesem Film versucht es das New Yorker Museum Met mit einer Erklärung:

Ansehen! Vielleicht haben Sie dann auch Lust auf ein Outfit, das ein bisschen campy ist!

Auch Wikipedia gibt sich echt Mühe und siedelt camp irgendwo zwischen dem Aphoristiker Oscar Wilde , dem Architekten Gaudi und der Performanze Madonna an. Na, denn!

Am besten, man liest Susan Sontags Essay dazu. Notes on camp, heißt er schlicht. Camp hinwiederum ist eigentlich das Gegenteil von schlicht.

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