Freitags im Autorenexpress: Gesteinsverwitterung!

Freitags im Autorenexpress: Gesteinsverwitterung

Immer mal wieder Freitags wollen wir uns hier Gedanken zum Thema machen. Der Klimawandel – was bedeutet er für uns in Deutschland? Was können wir tun, um die Folgen zu mildern? Die Politik ist zaghaft, wagt es nicht, ihre Bürgerinnen und Bürger wirklich zu fordern. Alles soll unmerklich geschehen….

Merken werden wir es aber später. Und zwar deutlich. Wir müssen unser konsumorientiertes Leben ändern. Wir sollten nicht glauben, dass wir untätig bleiben können, nur weil die Politik sich so verhält. Es ist wie mit der Krankenkasse: Was sie nicht im Katalog hat hat und bezahlt, das tun wir nicht für uns und unseren Körper. So zu denken heißt Verantwortung abzuschieben.

Richtig ist vielmehr: Wir können selber tun, was wir für angebracht halten. Auch ohne Anordnung und Vorschrift. (Manchmal allerdings besser mit.)

Hier sollen Dinge, die wir selber tun können, genannt werden. Genauso wie Dinge, die nur ein Staat anordnen kann. Im fröhlichen Wechsel… die Klimakrise ist mittlerweile so weit fortgeschritten, dass wir alle Register ziehen müssen.

Wer hierzu Vorschläge hat, kann sich gerne melden. Wir nehmen alles, was uns sinnvoll erscheint , auf – und sei es eine ganz bescheidene Idee. Alles, was in die richtige Richtung weist, soll uns willkommen sein. Es soll eine Gedankensammlung werden, kein fertiger Handlungskatalog. Übrigens: Wir haben die Überschrift geändert, weil wir keine Markenschutz-Probleme bekommen wollen.

Freitags im Autorenexpress: Gesteinsverwitterung

Man hatte schon davon gehört: ERW. Soll heißen: Enhanced Rock Weathering. Zu Deutsch beschleunigte Gesteinsverwitterung. Es soll ein Wundermittel sein, wenn es denn großflächig angewendet würde. Wenn Silikatgesteinsmehl (= zB Basalt oder Dunit) großzügig auf Feldern verteilt würde, könnte es CO2 aus der Luft holen.

Basalt entsteht durch das Erkalten von Magma. Es bildet oft seltsame Formationen (*)

Was ist das eigentlich? Gesteinsverwitterung

de.wikipedia.org/wiki/Verwitterung(öffnet in neuem Tab)

Wikepedia weiß es. Lesen Sie es nach. Wir sind keine Geologen und können deshalb nur glauben, was im Spiegelartikel von heute gesagt wird:

Steinstaub könnte tonnenweise CO2 binden

Man könnte also zermahlenden Basalt oder Dunit auf Feldern ausbringen, das dann im Zusammenspiel mit der Luft verwitterte und dadurch CO2 entnähme. Gleichzeitig würde dadurch das Feld gedüngt. Es spielt sicher eine Rolle, unter welchen klimatischen Bedingungen dies optimal wäre und welche Feldfrüchte diese Art der Düngung positiv aufnähmen. Und natürlich ist so etwas auch eine Frage des Geldes: Was kostet Basalt? Was kostet die Zerkleinerung? Wieviel Energie ist hierzu vonnöten? Ist überhaupt genügend Basalt vorhanden? Was kostet es den Bauern, das Mehl auszubringen? Kann es zu Staubstürmen kommen?

Basalt, wie wir ihn vielerorts (Schwäb. Alb, Hegau, Eifel) kennen (*)

Das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung hat sich hierüber Gedanken gemacht.

Freitags im Autorenexpress: Gesteinsverwitterung

Basalt gibt es überall, wo Vulkane tätig waren (*)

Vielleicht fänden sich ja Stadtbewohner und Stadtbewohnerinnen, die Feld-Quadratmeter-Bemehlung finanziell unterstützen würden? Wäre das nicht ein sinnvoller und vor allem machbarer Beitrag zum Klimaschutz?

Wir möchten Sie gerne ermutigen, zu kommentieren. Es ist einfach schöner, wenn Resonanz ertönt. Das kommt einer Belohnung für unseren Autorenexpress gleich. Und damit Sie auch belohnt werden, verlosen wir unter den Kommentierenden der Woche eine kleine Überraschung, die ins Mailpostfach oder in den Briefkasten flattert.

Bild(er) von unsplash (*) oder wikimedia commons (**) oder selbst geschossen (***), useum (****)danke!

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