Freitags im Autorenexpress: Green Future

Freitags im Autorenexpress: Verdrängt Corona die Klimaproblematik?

Immer mal wieder Freitags wollen wir uns hier Gedanken zum Thema machen. Der Klimawandel – was bedeutet er für uns in Deutschland? Was können wir tun, um die Folgen zu mildern? Die Politik ist zaghaft, wagt es nicht, ihre Bürgerinnen und Bürger wirklich zu fordern. Alles soll unmerklich geschehen….

Merken werden wir es aber später. Und zwar deutlich. Wir müssen unser konsumorientiertes Leben ändern. Wir sollten nicht glauben, dass wir untätig bleiben können, nur weil die Politik sich so verhält. Es ist wie mit der Krankenkasse: Was sie nicht im Katalog hat hat und bezahlt, das tun wir nicht für uns und unseren Körper. So zu denken heißt Verantwortung abzuschieben.

Richtig ist vielmehr: Wir können selber tun, was wir für angebracht halten. Auch ohne Anordnung und Vorschrift. (Manchmal allerdings besser mit.)

Hier sollen Dinge, die wir selber tun können, genannt werden. Genauso wie Dinge, die nur ein Staat anordnen kann. Im fröhlichen Wechsel… die Klimakrise ist mittlerweile so weit fortgeschritten, dass wir alle Register ziehen müssen.

Wer hierzu Vorschläge hat, kann sich gerne melden. Wir nehmen alles, was uns sinnvoll erscheint , auf – und sei es eine ganz bescheidene Idee. Alles, was in die richtige Richtung weist, soll uns willkommen sein. Es soll eine Gedankensammlung werden, kein fertiger Handlungskatalog. Übrigens: Wir haben die Überschrift geändert, weil wir keine Markenschutz-Probleme bekommen wollen.

Freitags im Autorenexpress: Verdrängt Corona die Klimaproblematik?

Ein wenig Angst kann man schon bekommen, wenn man vom Haushaltsloch von 100 Milliarden liest, das durch Corona verursacht wurde. Natürlich rufen da die ersten nach eines Streckung oder Ausdünnung des Klimapakets.

Das darf nicht kommen. Eigentlich sollte man jetzt die Anstrengungen erhöhen, die

  • Firmen aus dem Coronaloch führen und
  • gleichzeitig der Abmilderung des Klimawandels dienen und
  • die Welt mit grünen Alternativen versorgen
ein nachwachsender Rohstoff? (*)

Warum nicht eine Gruppe von jungen Unternehmern finanziell fördern, die sich mit Innovationen befassen? Da wären zum Beispiel neue Werkstoffe, an denen bereits geforscht wird und die zur Serienproduktion geführt werden könnten. Man hat gelesen von

  • Spinnenseide oder deren Nachahmung aus Zelluslose-Nanofasern, angeblich stärker als Stahl
  • Holzwerksoffplatten mit einem Kern aus Popcorn, die sehr, sehr leicht und dennoch stabil wären
  • Popcorn-Granulaten oder Bruchmais oder sogar Pilzmyzelen als natürliche Dämmstoffen
  • Bambus als nachwachsendem Bau- und Werkstoff, der kaum Wasser und Düngung brauche, aber viel CO2 binde
  • Beton mit Bakterien, die ihn quasi “nachwachsen” lassen
ein weiterer nachwachsender Rohstoff: Bambuswald (*)

Freitags im Autorenexpress: Green Future?

Auch Amazon sei, so habe ich neulich gehört, aus so einem von einem Sponsor geförderten Innovations-Projekt entstanden, weil der superschlaue Bezos schnell die Möglichkeiten entdeckt und für sich genutzt hatte….

Natürlich bin ich keine Wissenschaftlerin und gebe nur wider, was ich gelesen und gehört habe. Und natürlich gibts solche Think Tanks schon… Aber ich möchte deutlich machen, dass wir uns nicht ablenken lassen dürfen – wegen Corona – von dem, was unsere Zukunft sichert: der Aufbau grüner Technologien und der Mut (und die finanziellen Mittel) zu Innovationen.

Bild(er) von unsplash (*) oder wikimedia commons (**) oder selbst geschossen (***), useum (****)danke!

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