Fridays for Future: für saubere Luft in unseren Städten III

Immer mal wieder Freitags wollen wir uns hier Gedanken zum Thema machen. Der Klimawandel – was bedeutet er für uns in Deutschland? Was können wir tun, um die Folgen zu mildern? Die Politik ist zaghaft, wagt es nicht, ihre Bürgerinnen und Bürger wirklich zu fordern. Alles soll unmerklich geschehen….

Merken werden wir es aber später. Und zwar deutlich. Wir müssen unser konsumorientiertes Leben ändern. Wir sollten nicht glauben, dass wir untätig bleiben können, nur weil die Politik sich so verhält. Es ist wie mit der Krankenkasse: Was sie nicht im Katalog hat hat und bezahlt, das tun wir nicht für uns und unseren Körper. So zu denken heißt Verantwortung abzuschieben.

Richtig ist vielmehr: Wir können selber tun, was wir für angebracht halten. Auch ohne Anordnung und Vorschrift. (Manchmal allerdings besser mit.)

Hier sollen Dinge, die wir selber tun können, genannt werden. Genauso wie Dinge, die nur ein Staat anordnen kann. Im fröhlichen Wechsel… die Klimakrise ist mittlerweile so weit fortgeschritten, dass wir alle Register ziehen müssen.

Wer hierzu Vorschläge hat, kann sich gerne melden. Wir nehmen alles, was uns sinnvoll erscheint , auf – und sei es eine ganz bescheidene Idee. Alles, was in die richtige Richtung weist, soll uns willkommen sein. Es soll eine Gedankensammlung werden, kein fertiger Handlungskatalog.

Fridays for Future: saubere Luft in unseren Städten

Bisher haben wir über Sedum-Busstops geschrieben, über Extra-Fahrspuren gesprochen und über eine Helikopter Taskforce gegen Waldbrände, gerne auch europäisch organisiert. Die jetzt auftretenden Waldbrände am Amazonas lassen uns noch raumgreifender über Brandschutz international nachdenken. Und danach gab es Überlegungen zur Bienen-Pflege und zu Suchmaschinen. Und Flaschen.
Und Klamotten. Und Tempolimits. Und einen der vielen notwendigen Plexits, Und zu dem lästigen Einschweißen der Plastikpost sowie zur einfachen Praxis des Mitfahrerbänkchens oder die Pflege des Erdbodens, und die Lebensmittel und die saubere Luft in unseren Städten, in Bezug auf Luftfilter und Stadtgrün sowie grüne Logistik.
Die Frage ist aufgetaucht, wer sich da eigentlich so gegen die Klimaprognosen sperrt.

Fridays for Future: Städter müssen sich versorgen

Viele Menschen brauchen auch viele Produkte. Und die müssen in die Städte hinein transportiert werden. Meistens geschieht das mit dieselgespeisten Landwagen und Transportern.

Sehen Sie, wie Neu Delhi mit den Folgen fertig zu werden versucht!

In Deutschland sind zum Beispiel mit Flüssiggas betriebene Vehikel in den Förderungskatalog mit aufgenommen worden.- Liquefied natural gas heißt dieser Treibstoff, LNG. Angeblich fahren bei uns bereits 994 Fahrzeuge mit LNG und 339 mit komprimiertem Erdgas, dem CNG, herum. Über kurz oder lang, so vermuten die Spediteure, werden die Dieselfahrzeuge in den Städten verboten werden und dann sind sie die Gewinner, die jetzt noch 50% mehr für ihre Flotte zahlen müssen (Quelle: SZ vom 5/6. Okt 19). Grüne Logistik nennen sie das.

Fridays for Future: elektrisch fahren?

Erdgas muss verbrannt werden und ist ebenso wie Benzin auch fossilem, nicht regenerierbarem Material. Mit Strom verhält es sich anders: der kann von den regenerierbaren Quellen wie Wasser, Wind und Sonne kommen (muss aber nicht – zur Zeit kommt er zum großen Teil auch noch aus Verbrennungstechnologie oder gar Atommailern.)

Elektrisch eine Stadt beliefern: Die Post hat es vorgemacht. Unsere Postboten kommen heute mit Elektrofahrrädern daher – kräftesparend, emissionsfrei und schnell.

Weil die Post keine Elektro-Transporter auf dem (schläfrigen) deutschen Automobilmarkt fand, hat sie kurzentschlossen selbst welche gebaut. Die sogenannten Streetscooter waren eine Erfolgsgeschichte!

Jetzt wird das Konzept überdacht

Fridays for Future: Grüne Logistik

Grüne Logistik könnte man sich auf vielen anderen Feldern vorstellen:

  • elektrische Taxis (und nicht auf freiwilliger Basis?)
  • Fahrradrikschas, wie sie in vielen Städten der Welt funktionieren, elektrisch aufgerüstet, damit es nicht wie Menschenschinderei daherkommt
  • emissionsfreie Busse (gibt es schon vielerorts)
  • Fahrradkuriere
  • Essenslieferanten mit e-Rollern
  • extra Fahrradspuren, zB zusammengelegt mit Busspuren
  • Fahrradparkhäuser
  • elektrisch betriebene Lieferfahrzeuge, auf die am Stadtrand umgeladen wird
  • eigene Beine
  • to be continued
Geht doch manchmal auch…,oder?

Fridays for Future: Grüne Logistik ist wirklich noch ausbaufähig!

Natürlich gibt es noch jede Menge anderer Lösungsansätze, die wir hier nach und nach vorstellen wollen. Die einen können nur mittelfristig sein, weil sie Folgen lindern wollen, die anderen setzen an der Wurzel an, der Vermeidung klimaschädlicher Emissionen.

>Alle unsere Angebote auf einen Blick!

Bild(er) von unsplash oder wikimedia commons , danke!

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