Was ist eigentlich eine Regnose?

Sie müssen nicht erschrecken, wenn Sie dieses Wort nicht kennen: Es gibt es nicht. Noch nicht, könnte man sagen. Erfunden hat es Matthias Horx, indem er diesen Neologismus gebastelt hat aus dem real existierenden Wort

Prognose.

Dessen Antithese sei die Regnose: also nicht der Blick von vorn (pro) in die Zukunft, sondern der Rückblick (re) aus der Zukunft.

Mehr dazu kann man hier mal nachhören oder nachlesen:

Anchor Podcast.

strasse-und-ueber-ihr-grosse-wollken
Einfach den Film mal rückwärts stellen? (*)

Den ursprünglichen Horx-Artikel haben Sie sicher schon gelesen. Um was es jetzt aber geht: Könnte man sich diesen ungewohnten Perspektiv-Wechsel nicht zu eigen machen? Sozusagen rückwärts fahren auf der oben abgebildeten Straße?

Wie werde ich diese letzte Woche aus der Rückschau, wenn dann einmal alles überstanden sein wird, beurteilen?

Eines kann ich jetzt schon feststellen: Gestern früh habe ich jemanden sagen hören, dass er jeden Tag eine Person antelefoniert, die jetzt vielleicht allein und einsam ist. Ein Gedanke, der mir gefallen hat – nicht nur für Corona-Zeiten. Wer könnte da betroffen sein – von den Menschen, die mir lieb und teuer sind?

Und eben habe ich diese Liste für mich erstellt. Das hätte ich ohne Corona sicherlich nie getan. Telefonieren fällt mir schwer, aber mailen leicht. Vielleicht wäre eine Kombination aus beidem sinnvoll. Mal sehen, ob ich in einem halben Jahr zurückblicken kann auf darob intensivierte Kontakte…

… schön wäre es.

Liste-mit-Abkürzungen-von-Namen
Aha. Los gehts… (***)

Bild(er) von unsplash (*) oder wikimedia commons (**) oder selbst geschossen (***), danke!

Humor tut not? Wo, wenn nicht bei uns? Zu jeder Saison!

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