Freitags im Autorenexpress: Stecker Solar

Freitags im Autorenexpress: Stecker Solar

Immer mal wieder Freitags wollen wir uns hier Gedanken zum Thema machen. Der Klimawandel – was bedeutet er für uns in Deutschland? Was können wir tun, um die Folgen zu mildern? Die Politik ist zaghaft, wagt es nicht, ihre Bürgerinnen und Bürger wirklich zu fordern. Alles soll unmerklich geschehen….

Merken werden wir es aber später. Und zwar deutlich. Wir müssen unser konsumorientiertes Leben ändern. Wir sollten nicht glauben, dass wir untätig bleiben können, nur weil die Politik sich so verhält. Es ist wie mit der Krankenkasse: Was sie nicht im Katalog hat hat und bezahlt, das tun wir nicht für uns und unseren Körper. So zu denken heißt Verantwortung abzuschieben.

Richtig ist vielmehr: Wir können selber tun, was wir für angebracht halten. Auch ohne Anordnung und Vorschrift. (Manchmal allerdings besser mit.)

Hier sollen Dinge, die wir selber tun können, genannt werden. Genauso wie Dinge, die nur ein Staat anordnen kann. Im fröhlichen Wechsel… die Klimakrise ist mittlerweile so weit fortgeschritten, dass wir alle Register ziehen müssen.

Wer hierzu Vorschläge hat, kann sich gerne melden. Wir nehmen alles, was uns sinnvoll erscheint , auf – und sei es eine ganz bescheidene Idee. Alles, was in die richtige Richtung weist, soll uns willkommen sein. Es soll eine Gedankensammlung werden, kein fertiger Handlungskatalog. Übrigens: Wir haben die Überschrift geändert, weil wir keine Markenschutz-Probleme bekommen wollen.

Freitags im Autorenexpress: Stecker Solar

Man möchte sich gerne an der Energiewende beteiligen, weiß aber nicht, wie. Wer Mieter ist, kann sich keine Solaranlage aufs Dach legen. Augenblick mal, stimmt das?

Aufs Dach vermutlich nicht, aber auf den Balkon schon. Ich hatte noch nie etwas von Apparaten gehört, die Solarstrom erzeugen und durch die Steckdose in den Haushaltsverbrauch einspeisen können. Aber das gibt es. Es heißt

Stecker Solar

Bei der Verbraucherzentrale (obiger Link) kann man mehr darüber erfahren. Solche Geräte kosten um die 400 € und können zum Beispiel den Strombedarf einer Waschmaschine übers Jahr kostenlos von der Sonne abzapfen. Eine Übersicht gibt es bei der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie.

Ganz so sieht die Solartankstelle auf dem Balkon natürlich nicht aus (*)

Stromkosten sparen lässt sich also damit. Und da die Solaranlage transportabel ist, lässt sie sich beim Umzug auch mitnehmen. Noch mehr dazu lässt sich nachlesen bei machdeinenstrom.

Wie gesagt, Erfahrung haben wir damit nicht. Aber sich schlau machen kann man ja. Und: es gibt sogar Gemeinden, die diese Art der Eigenbeteiligung an der Energiewende fördern wollen und werden. Nachschauen lohnt!

Grundvoraussetzung ist – das schon mal prüfen! – die Sonnenexposition. Ohne Südlage hat es wohl kaum einen Sinn…

Humor tut not? Wo, wenn nicht bei uns? Zu jeder Saison!

Süd bis Südwest – das passt! (*)

Bild(er) von unsplash (*) oder wikimedia commons (**) oder selbst geschossen (***), useum (****)danke!

>Alle unsere Angebote auf einen Blick!

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