Freitags im Autorenexpress: Unser digitalisiertes Leben

Freitags im Autorenexpress: Unser digitalisiertes Leben

Immer mal wieder Freitags wollen wir uns hier Gedanken zum Thema machen. Der Klimawandel – was bedeutet er für uns in Deutschland? Was können wir tun, um die Folgen zu mildern? Die Politik ist zaghaft, wagt es nicht, ihre Bürgerinnen und Bürger wirklich zu fordern. Alles soll unmerklich geschehen….

Merken werden wir es aber später. Und zwar deutlich. Wir müssen unser konsumorientiertes Leben ändern. Wir sollten nicht glauben, dass wir untätig bleiben können, nur weil die Politik sich so verhält. Es ist wie mit der Krankenkasse: Was sie nicht im Katalog hat hat und bezahlt, das tun wir nicht für uns und unseren Körper. So zu denken heißt Verantwortung abzuschieben.

Richtig ist vielmehr: Wir können selber tun, was wir für angebracht halten. Auch ohne Anordnung und Vorschrift. (Manchmal allerdings besser mit.)

Hier sollen Dinge, die wir selber tun können, genannt werden. Genauso wie Dinge, die nur ein Staat anordnen kann. Im fröhlichen Wechsel… die Klimakrise ist mittlerweile so weit fortgeschritten, dass wir alle Register ziehen müssen.

Wer hierzu Vorschläge hat, kann sich gerne melden. Wir nehmen alles, was uns sinnvoll erscheint , auf – und sei es eine ganz bescheidene Idee. Alles, was in die richtige Richtung weist, soll uns willkommen sein. Es soll eine Gedankensammlung werden, kein fertiger Handlungskatalog. Übrigens: Wir haben die Überschrift geändert, weil wir keine Markenschutz-Probleme bekommen wollen.

Freitags im Autorenexpress: Unser digitalisiertes Leben

Ein Artikel der Riff-Reporter hat mich auf die Umwelt-Kosten unseres digitalisierten Lebens aufmerksam gemacht. Es stellt sich heraus, dass – wäre unser Leben im Digitalen ein Land – dieses Land der drittgrößte CO2-Poduzent auf Erden wäre.

In Deutschland verbrauchen wir 12 t CO2 im Jahr, obwohl uns eigentlich nur 2 zustünden, wenn wir klimaneutral leben wollten. Wir leben also weit über unsere Verhältnisse und 0,85 t davon gehen allein auf unsere Nutzung moderner Informationstechnologien.

Ein paar Gedanken zum Thema hat dieser

Riff-Reporter-Artikel

aufgelistet. Dazu gehört eine sehr sprechende Grafik, die uns erklärt, welche Sektoren des Digitalen schwer ins Gewicht fallen:

  • die Herstellung von TV Geräten
  • die Herstellung von Smartphones
  • die Herstellung von Laptops
  • die Nutzung von Smartphones
  • das Fernsehen
  • die Suchmaschinenanfragen
  • das Video-Streamen
  • die Sprachassistenten

Natürlich können wir nicht anfangen, aufs Internet zu verzichten. Oder das Digitale zu verteufeln. Die Welt ist nun einmal so und wird sich sich auch weiter so entwickeln. Was wir schon tun könnten, ist:

asiatische-Jugendliche-die-ihre-Handys nutzen-in-der-Grosstadt
Man könnte ja auch mal in die Welt hinaus schauen und nicht immer ins Handy hinein (*)
  • die Endgeräte nicht ständig erneuern, obwohl sie noch funktionsfähig sind. Im Artikel heisst es: “Ein US-Amerikaner besitzt im Schnitt zehn digital vernetzte Geräte und nutzt mit ihnen ein Datenvolumen von 140 Gigabyte pro Monat, während es beim Durchschnittsbürger in Indien nur ein Gerät ist sowie eine Datenmenge von zwei Gigabyte.”

Freitags im Autorenexpress: Unser digitalisiertes Leben

  • nicht ununterbrochen am Smartphone hängen
  • nicht ständig youtube-Filmchen konsumieren
  • auf die Sprachsteuerung verzichten
  • die ecosia-Suchmaschine nutzen, weil sie Bäume pflanzt
  • überhaupt ein wenig bewusster Informationstechnologie konsumieren
  • alte Handys dem Recycling zuführen

Ja, zugegeben, das ist nicht einfach.

Da heißt es , sich selbst an die Nase zu fassen….

Bild(er) von unsplash (*) oder wikimedia commons (**) oder selbst geschossen (***), useum (****)danke!

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