Fridays for Future: Essen kaufen, genießen und nicht wegwerfen

Immer mal wieder Freitags wollen wir uns hier Gedanken zum Thema machen. Der Klimawandel – was bedeutet er für uns in Deutschland? Was können wir tun, um die Folgen zu mildern? Die Politik ist zaghaft, wagt es nicht, ihre Bürgerinnen und Bürger wirklich zu fordern. Alles soll unmerklich geschehen….

Merken werden wir es aber später. Und zwar deutlich. Wir müssen unser konsumorientiertes Leben ändern. Wir sollten nicht glauben, dass wir untätig bleiben können, nur weil die Politik sich so verhält. Es ist wie mit der Krankenkasse: Was sie nicht im Katalog hat hat und bezahlt, das tun wir nicht für uns und unseren Körper. So zu denken heißt Verantwortung abzuschieben.

Richtig ist vielmehr: Wir können selber tun, was wir für angebracht halten. Auch ohne Anordnung und Vorschrift.

Fridays for Future: Lebensmittel

Hier sollen Dinge, die wir selber tun können, genannt werden. Genauso wie Dinge, die nur ein Staat anordnen kann. Im fröhlichen Wechsel…

Wer hierzu Vorschläge hat, kann sich gerne melden. Wir nehmen alles, was uns sinnvoll erscheint , auf – und sei es eine ganz bescheidene Idee. Alles, was in die richtige Richtung weist, soll uns willkommen sein. Es soll eine Gedankensammlung werden, kein fertiger Handlungskatalog.

Bisher haben wir über Sedum-Busstops geschrieben, über Extra-Fahrspuren gesprochen und über eine Helikopter Taskforce gegen Waldbrände, gerne auch europäisch organisiert. Die jetzt auftretenden Waldbrände am Amazonas lassen uns noch raumgreifender über Brandschutz international nachdenken. Und danach gab es Überlegungen zur Bienen-Pflege und zu Suchmaschinen. Und Flaschen.
Und Klamotten. Und Tempolimits. Und einen der vielen notwendigen Plexits, Und zu dem lästigen Einschweißen der Plastikpost sowie zur einfachen Praxis des Mitfahrerbänkchens oder die Pflege des Erdbodens, und die Lebensmittel und die saubere Luft in unseren Städten.

Unser Spargel hat Saison von April bis Juni

Fridays for Future: beim Einkaufen überlegen!

So richtig schwierig ist das ja nicht, die eigene Ökobilanz zu verbessern, wenn es um unsere Nahrung geht. Eigentlich weiß das ja jeder:

  • nicht mit den Augen oder dem Magen einkaufen, sondern mit dem kühlen Verstand. Also nicht mehr, als man wirklich braucht
  • an einen wiederverwendbaren Behälter denken, wenn man einkaufen geht – keine Plastik-, keine Papiertüten nehmen müssen. Also auch ins Auto für den Spontankauf immer eine Tasche legen… (Papiertüten haben tatsächlich noch eine schlechtere Ökobilanz als Plastikdinger aus Polyethylen)
  • einmalige Wocheneinkäufe machen, damit man nicht mehrmals mit dem Auto los muss
  • je kürzer der Herkunftsweg der Ware, desto besser. Also Regionales bevorzugen
  • wenig Fleisch, weniger tierische Produkte im Allgemeinen (also auch Milch und Eier) in den Einkaufskorb legen
  • keine nicht-saisonalen Früchte, womöglich noch aus Übersee herangeschafft, kaufen
  • keine Nahrungsmittel, die vorfabriziert sind – das kostet am allermeisten Energie, lieber selber kochen
  • Bio – ja, aber regional. Eine Bio-Birne aus Argentinien ist weniger gut als eine Nicht-Bio-Birne vom Bodensee, wenn sie denn frisch ist
  • auch nicht mehr kochen, als gegessen werden kann. Niemand mag Reste! Lieber die Portionen etwas knapper bemessen – schließlich kämpfen wir alle mit der Figur…
  • Man muss ja nicht auf Dinge, die einem lieb sind, ganz und gar verzichten – aber man könnte den Verzehr von Seltenem und Exotischem achtsamer betreiben und mehr feiern als etwas Ganz Besonderes…
Heut ist mein Geburtstag!

Fridays for Future: besser essen!

Bei Manomama, dem ökologischen Unternehmen aus Augsburg, gibts hübsche Säckchen für den Obst-Einkauf!

Nett, oder? Kann man brauchen…

>Alle unsere Angebote auf einen Blick!

Letzes Bild von unsplash , danke!

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