Unser Blog des Monats Juni: Fuck The Falten

Jeden Monat stellen wir hier ein neues Blog vor, das wir entdeckt haben und das uns gefallen hat. Dabei war zum Beispiel im Februar das Blog zum Stress-Abbauen.  Und im letzten März das von Andrea Behnke.  Im Mai haben wir pausiert, aber im April war es das 100woerter.de  Blog von Peter . Und heute nun:

Ja, was ist das denn?

Frau Heppel, Frau Fuchs, wer sind Sie?

Wir sind Fuck the Falten.

Und wir sind zwei wirklich alte (<- dazu mehr in unserem Blog) Freundinnen, die sich über Jahre aus den Augen verloren haben – weil wir Kinder bekamen und sie großzogen oder zumindest fast großzogen …

Weil wir Männer hatten, die wir jetzt zumindest teilweise nicht mehr haben und weil uns im Wahnsinn des Alltags oft die Zeit für gemeinsame Unternehmungen fehlte. Der Zufall hat uns wieder zusammengeführt: Wir teilen uns als Grafik Designer im schönsten Münchner Schwabing ein Altbaubüro und teilen somit auch die Freuden des Alter{n}s. Unsere Bürogespräche drehen sich nicht nur um unseren Job sondern auch um das Leben in der Mitte oder eben ohne Mitte (<- dazu auch mehr in diesem Blog) und daran wollen wir möglichst viele teilhaben lassen und aber auch hören, wie es anderen alten Freundinnen geht.

Wir sind: Uli Heppel & Sabine Fuchs

In Ihrem Blog geht es um…?

In unserem Blog geht es um Lifestyle-Themen rund um unser und das Leben mit 45 plus. Wir haben unsere „Lebens-Themen“ in sechs wunderbare Rubriken verpackt:

Spiegelfechterei – hier geht es um Mode und Beauty;

Wechselrede – Interviews mit tollen Freundinnen und Frauen

 Weltferne – Reisen und um die schönste Stadt der Welt: München

 Knallertag –  alles, was unseren Alltag zum Knallertag macht

 Wunschform – Sport , Wohnen und DIY

Bauchpinsel – Rezepte und Wohlsein

Ihre Blogartikel und Blogbeiträge richten sich an..?

Alle, für die mehr Jahre mehr Leben bedeuten. An alle Frauen und auch Männer, die sich mit 45plus nicht zur Ruhe begeben wollen, sondern Umbrüche willkommen heißen und den Herausforderungen des Leben mit Neugierde begegnen. Sei es das Großwerden der Kinder, bzw. der Auszug von ihnen, neue Jobsituationen, Umzüge, der Abschied von den Eltern und viele andere Situationen, die, die Lebensmitte so mit sich bringt. Kurz an alle, die Lebensveränderungen als Chance begreifen.

Gibt es einen Artikel, auf den Sie besonders stolz sind und den Sie uns jetzt sofort ans Herz legen wollen?

Uli:

Da wir ja zu zweit sind, kann ich hier gar keine eindeutige Antwort geben. Aber, mein persönlicher Lieblingsartikel ist „Alles Miese zum Muttertag“, den  Sabine geschrieben hat. Ich bewundere sie sehr dafür, dass sie ihre Krankheit, die ihr Leben seit einem Jahr total verändert hat – offen und ehrlich in einen Artikel kommuniziert hat. Ich denke, das war sicher nicht einfach für sie und ich glaube aber auch, dass sehr viele Menschen ähnliche Schicksale erleiden und es für die dann eine Hilfe ist, wenn sie feststellen, sie sind damit nicht alleine. Zumindest konnten wir das an den Reaktionen auf den Artikel feststellen.  Meinen innigsten Dank, liebe Sabine hierfür!

Sabine:

Ich liebe unsere memoments für jeden Monat. Uli und ich setzen uns jeden Monat zusammen und überlegen uns, was wir im nächsten Monat gerne machen würden. Da sind regionale Tipps dabei für München, aber ganz einfach auch irgendwelche Wohlfühltipps oder auch Buch- oder Filmtipps. Da wir ja selber diese Tipps geben, fühle ich mich irgendwie immer verpflichtet, diese Unternehmungen dann wirklich zu machen und das macht mein Leben wirklich reicher. In diesem Monat beispielsweise will ich mir unbedingt noch den Film „Mantra“ ansehen.

Das raffinierte Design ist uns sofort aufgefallen!

Hehe, die Nürnberger Schule :)): Uli und ich haben beide in Nürnberg studiert und ja was uns eint ist, dass wir großen Wert auf gute Bilder legen und in Nürnberg ganz extrem geschult wurden klare Markenauftritte zu designen.

Deswegen war auch relativ schnell klar, wie FUCK THE FALTEN aussehen soll. Unser Auftritt war eine komplette Gemeinschaftsarbeit, wir haben uns super ergänzt und so ist unser unverwechselbarer Auftritt entstanden.

Welches ist im Augenblick Ihr Lieblingsprojekt?

Wir haben tatsächlich gerade begleitend zu unserem Blog ein Lieblingsprojekt, welches aber noch in den Kinderschuhen steckt. Wir planen diverse hübsche Dinge, die wir via Fuckthefalten vertreiben wollen. Noch sind sie ein bisschen ein Geheimnis, aber im Herbst starten wir unser erstes Produkt. Das ist unglaublich spannend.

Und was machen Sie, wenn Sie nicht bloggen?

Wir sind beide Kommunikatiosndesignerinnen und wir arbeiten beide selbstständig. Ich (Uli) habe eine kleine Agentur im Herzen von Schwabing. Sabine war bis vor kurzem auch mit mir in Schwabing und macht jetzt auf Grund ihrer Krankheit erst einmal Pause und arbeitet nur noch an ganz gezielten Projekten. Und dann sind wir natürlich Mütter – ein große Aufgabe 😉

Gibt es ein Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Probleme gibt es immer wieder und auch genügend. Aber dank der doch schon gesammelten Berufserfahrung, findet man immer eine Lösung. Mal besser mal schlechter, aber am Ende des Tages gibt es ein Lösung.

Wie finden wir Sie im Netz? Und im Real Life?

Im Netz findet man uns unter

www.fuckthefalten.de

 

und im real life oft im Café Two in One Schwabing am Pündterplatz. Das ist nämlich unser Lieblingscafé.

Der Autorenexpress freut sich: Auch die allerkleinsten Kunden werden gut betreut im Two in One

Wir schreiben ja Briefe und Postkarten, die unsere Abonnenten und Abonnentinnen geschenkt bekommen oder sich selber schenken. Was haben Sie zuletzt einen privaten Brief geschrieben? Wissen Sie das noch?

Oh ja, da wir ja aus der Grafik kommen und her “haptische” Menschen sind, schreiben wir sehr gerne und sehr oft Briefe auf schönem Papier mit einem schönen Füller. Genau dazu gibt es übrigens auch einen Artikel in unserem Blog „Jetzt mach aber mal einen Punkt.“

Vielen Dank dafür, dass Sie unsere Fragen beantwortet haben. Gibt es vielleicht Fragen, die Sie uns stellen möchten?

Ich finde den Autorenexpress ja eine wahnsinnig schöne Idee. Wie kommt man denn dazu, sich für fremde Menschen Geschichten oder Gedichte zu überlegen? Wir finden das sehr spannend…

Ein Besuch im Seniorenheim hat uns die Augen geöffnet: Wie viele Bewohnerinnen und Bewohner da warten auf Besuch ihrer Kinder und Enkel… Und wenn die schon selbst nicht kommen können, so hofft man, dass im Briefkasten etwas liegt, das einem zeigt, dass man nicht ganz und gar vergessen worden ist. Die (häufig) deutlich sichtbare Enttäuschung auf den lieben Gesichtern hat uns motiviert.

 

>Wie wärs mit unserer neuen Feldpost für Sie? Alles über Papier in seiner bedruckten Form!

 

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