Wie sich selbst belohnen? Wir fragen unsere Frauen-Runde

Wir haben uns wieder getroffen – virtuell natürlich. Und uns – und die Männerrunde – mit folgender Frage beschäftigt:

Nessa fragt:

Ihr Lieben,
immer einmal wieder ist es so weit: Man hat Grund, sich selbst zu belohnen (wenn es schon kein anderer tut). Was also tut ihr oder gönnt ihr euch, wenn ihr euch selbst belohnen wollt?

Wie sich selbst belohnen?

Ich heiße Barbara und bin nach der Juristerei auf die Kunst gekommen. Eine Kunst, die zum Nachdenken und Loslassen anregen soll und die ich mit Leidenschaft betreibe.

Barbara sagt:

Ich muss schon länger nachdenken. Ein Besuch im Gebrauchtwarenhof oder ein langer, nicht endend wollender Spaziergang, Zusammensein mit Freund*innen, sinnfreies Experimentieren sind für mich wohltuend und auch als Belohnung geeignet.Wohl nicht gedacht als Belohnung, aber insgesamt eine Situation, die nicht besser sein könnte.

Ich bin Anne, Mathematikerin und Lebenskünstlerin aus Passion mit einem Technikfaible und ewiger, grenzenloser Neugierde.

Anne sagt:

Ich belohne mich mit einem Bier im Steinbachbräu oder in der Thalermühle – das sind zwei exzellente kleine Brauereien in Erlangen. Mit einer Stunde Klavierspielen oder einer Gesangsstunde, das ist ein echtes Highlight.

Singen macht high.

Oder mit einem Treffen mit B., das Gspräch mit ihr ist immer auch belebend.

Wie sich selbst belohnen?

Ich bin Eva und habe einst Jura studiert und schreibe heute für Brot und die Kunst. Damit verhelfe ich Anwaltskanzleien zu erfolgreichem Marketing und meinen Blog- und Buchleserinnen hoffentlich zu dem einen oder andern Aha-Erlebnis.

Also, wenn ich mich nicht beherrschen kann, weil ich müde bin und Hunger habe und sonst nix da is‘, esse ich alles, was süße und fettig und in  meiner  Nähe ist!!!  Wenn ich sonst eine Belohnung glaube verdient zu haben, gehe ich in ein Spa, also sowas mit Saunalandschaft und kuscheligen Ecken zum Rumliegen.

Wie sich selbst belohnen?

Ich belohne mich immer mit einem Kinobesuch. Oft in Verbindung mit ein paar köstlichen Sushi-Happen. Davor oder danach. Das Schöne an Programmkinos ist, dass da eigentlich fast immer etwas läuft, das man gerne gesehen hätte oder zu sehen irgendwann einmal versäumt hat. Und das Schöne am Sushi ist, dass man die Dosis eigenhändig (jedenfalls dort, wo es ein Band gibt) bestimmen kann.

Man fragt sich schon, welche Belohnungen jenseits von Essen und Trinken denkbar sind. Diese beiden Tröster sind ja überall verfügbar (jedenfalls meistens). Was aber käme noch in Frage? Da muss man wirklich überlegen. Zeit? Eine Massage? Ein Saunabesuch? Ein Waldspaziergang? Eine Stunde Musik hören? Eine Stunde bei der Kosmetikerin? Eine Tasse Kaffee mit der Freundin? Eine Prise Langeweile?

Sinnfreies Experimentieren” – das ist auch etwas ungeheuer Belohnendes. Danke, Barbara, das du mich darauf aufmerksam gemacht hast!

Ich verabschiede mich aus der Runde, habt eine gute Zeit.

Liebe Grüße, Heike

Zu schade, Heike – manchmal laufen die Dinge halt nicht so, wie man sie sich vorgestellt und geplant hat. Auf alle Fälle: Ganz herzlichen Dank, dass du dabei warst. So viel Geduld hattest. Dir immer wieder Mühe mit den Antworten gegeben hast. Wir haben viel von dir und deinen Gedanken profitiert!

Vielen Dank für eure Antworten, ihr Lieben.

Nessa

Bild(er) von unsplash (*) oder wikimedia commons (**) oder selbst geschossen (***) oder auch vom useum (****). Danke vielmals!

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