Offener Brief an Journalisten in Deutschland

Auf Einladung der Robert-Bosch-Stiftung hat der Amerikaner Jay Rosen drei Monate in Deutschland verbracht, um herauszufinden, ob es Unterschiede gibt zwischen deutschen und amerikanischen Journalisten. Dazu hat er 53 Interviews geführt, wie er in der FAZ schreibt. Wie sich der Journalismus zu dem Vorwurf der Fake News oder deren Entsprechung bei uns, die neuerdings auch relevant wird, verhält, hat ihn beschäftigt. Seine Ergebnisse hat er in einem lesenswerten Essay, der zu einem Offenen Brief an deutsche Journalistinnen und Journalisten umformuliert wird, niedergelegt.

Offener Brief eines Amerikaners an deutsche Journalisten

Leser mit brennender Zeitung in der Hand

Der Autorenexpress meint, manchmal muss man auch gewisse Dinge nicht vermelden.

Rosen ist der Meinung, dass der deutsche Journalismus auf fünf Säulen ruht, die gut und zweckmäßig sind. Aber einige stehen in einem Spannungsverhältnis zueinander, mit dem es sich auseinanderzusetzen gelte. Lesen Sie nach, was genau er da im Sinn hat. Es lohnt sich, nicht nur für Journalistinnen und Journalisten. Wir alle berichten ja ständig anderen von der Welt, wie wir sie verstehen, und agieren so als News-Vermittler.

Wir stellen Ihnen in lockerer Folge Offene Briefe vor, so uns denn ein lesenwerter begegnet. Das waren bereits ein Brief an die ZEIT (#12), an Andrea Nahles (#11),  an Air B’nB (#10), an die Lufthansa (#9), an einen oder eine Bücherleserin (#8), einen Stalker (#7), ein Brief eines Polizisten (#6), ein Schreiben einer Leadership-Lady an einen Konferenzveranstalter (#5), eine Nachricht von Serena Williams (#4) an ihren Präsidenten, ein offener Brief von  Agnes Török (#3)  in Form eines Rap-Gedichtes, ein Brief von Sonja Schiff (#2) an einen österreichischen Präsidentschaftskadidaten, der es dann doch nicht geworden ist, ein Text der Modemacherin Sophie Theallet an Mr Trump (#1) und ein Offener Brief an den IKEA-Chef Ingvar (#0), der nun nicht mehr unter uns weilt.

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