Singapurer Bilderbogen

Wir haben ja versprochen, von unseren Reisen etwas abzugeben. Hier nun der erste, der eher historische Teil unseres

Singapurer Bilderbogens.

Eine Woche in der vorweihnachtlichen Großstadt am Südzipfel des Malaysischen Staates, direkt auf dem Äquator gelegen… Sehr, sehr warm also (zwischen 27° und 31°C) und im Winter auch ziemlich feucht. Ein Stadtstaat, der engmaschig verwaltet wird, und deshalb für uns Europäer so etwas wie Asien light darstellt: alles funktioniert, Kriminalität ist nicht wahrnehmbar, die Food Stalls und deren Betreiber – dort Hawkers genannt – sind hygienisch einwandfrei und beständig kontrolliert, die Läden sind voll bestückt und gut besucht und der öffentliche Verkehr ist vorbildlich organisiert.

Foto von einer Zigarettenwarnung
Ja, was würde man da bei uns wohl sagen?

Eine Viel-Völker-Metropole kann man vielleicht gar nicht anders sinnvoll verwalten. Dass dies auf Kosten der indíviduellen Freiheit geht, darf man vermuten; spürbar ist es nicht.

Sir Raffles in Siegerpose als Denkmal
Alles begann mit Sir Thomas Raffles, der hier einen Stützpunkt für die englischen Besitzer der East India Compagnie einrichtete
das alte Raffles Hotel, in dem es den berühmten Singapur Sling, einen Cocktail, gibt
Wir verdanken ihm heute nicht nur Singapur, sondern auch dessen hübschestes und traditionsreichstes Hotel
Bronzestatuen an der Waterfront
Natürlich musste auch immer wieder mit anderen Interessensvertretern verhandelt werden – mit indischen Prinzen und malayischen Sultans
gezeichneter Löwe im Museum
Und ein Name musste her für den neuen Stützpunkt: aus dem Sanskrit kam Sing, der Löwe und pura, die Stadt.
chinesisches Gedicht auf einer Wandtafel
Besonders aus dem eigentlich weiter entfernt liegenden China kamen viele Armutsflüchtlinge und Arbeitssuchende
Gemälde eines Friseurladens
Der Ruf der neuen Stadt erreichte Menschen aus ganz Südostasien: hier ein Friseur samt Musikanten und der bereits gestopften Opiumpfeife auf dem Teller im Hintergrund
schneider-Werkstatt
Blick in die Schneiderwerkstatt in einem chinesischen Shop-House
Koch, der eine Pekingente zerlegt
Auch heute noch sind die Chinesen eine zahlenmäßig starke Einwohnergruppe, die ihren traditionellen Essgewohnheiten nachgeht – hier beim Zubereiten einer Pekingente
altes Haus, etwas ramponiert
Die meisten alten Häuser sind heute saniert, aber hier und da gibt es noch etwas Arbeit
Fahrradwerkstatt
In einer Fahrradwerkstatt in Little India, keine Chinesen, sondern Inder oder Indonesier: man beachte den Altar oben
Grabstein auf denen zwei Kleienkinder stehen,
Nicht nur für die Ärmsten war der Anfang im vorletzten Jahrhundert hart, auch die reichen Kolonialherren und -Frauen hatten mit dem Leben in den Tropen fertig zu werden

Überübermorgen, am ersten Weihnachtsfeiertag, gibt es das moderne Singapur zu sehen, versprochen!

alle Bilder privat

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