New York City – the second time

Seit kurzem nehme ich an einer Blogparade über Vorurteile teil, die der Sinograph ausgerufen hat. Ich dachte also darüber nach, was ich so alles über die Stadt der Städte, den Big Apple weiß. Und habe es hier für Sie aufgeschrieben.

Und dann bin ich hingefahren.

sometimes

Dinge, die genauso waren, wie ich sie in Erinnerung hatte:

  • schöne Coffeeshops zum Frühstücken außerhalb des Hotels. Bemerkenswert: der Becher, den wir LARGE nennen würden, ist dort höchstens NORMAL. Ich fand NORMAL schon XXL.

coffee shops

  • die wunderbare Fahrt mit der Fähre nach Staten Island. War wie ehedem. Umsonst, schnell, eiskalt, klar. New York City liegt am Meer, klar. Ist eine Hafenstadt, klar. Und eine Halbinsel, was man gern vergisst vor lauter Häusertürmen

Staten Island Ferry

  • Natürlich hatte sich die Silhouette verändert. Früher sah sie aus wie unten (fotografiert im emotional anstrengenden 9/11 Memorial Museum), heute glänzt der One World Center Turm als höchster in der linken Bildhälfte.

vor nine elevn

  • Wo die beiden Türme gründeten, ist heute das 9/11 Memorial. Sehr eindrucksvoll die Namen aller Getöteten im Marmor, vereinzelt durch eine Blume unterbrochen. Sie umfrieden ein Areal in dessen Mitte die dunklen Vierecke sind, in die unablässig das Wasser fällt. Ich fands irgendwie grausig – die Schlünde, deren Boden man nicht sehen kann, hatten etwas vom absoluten Nichts, vom Höllenloch, vom Ewigen Eis.

Memorial

  • Natürlich tut das alles dem wilden Shoppingwillen des entfesselten Kapitalismus keinen Abbruch. Deshalb hier zwei Augenshopper, rechts die fotografierende Verfasserin:
  • Shopping
  • Was immer wieder großartig ist: die Freundlichkeit der Menschen, das Tempo, die wunderbare Durchschaubarkeit der Stadtanlage, die Vielfalt der Essensangebote, die Sicherheit auf den Straßen (wenn man sich da an die Siebziger erinnert…), die hohe Taxiquote, die üppigen Museen (liebes MOMA: manchmal ist weniger mehr!), die Klarheit der Subway, die Höhe der Häuser, die Ehrwürdigkkeit der alten Wolkenkratzer (gibts das Wort überhaupt noch?)… und der Central Park mit seinem Frieden und seinen herzanrührend banamten Parkbänken:

Eislaufen im Central Park

  • Neues gibts natürlich auch, zum Beispiel die fabelhafte High Line. Aber die habe ich nicht für Sie fotografiert, da müssen Sie schon selber hin. Am besten im Sommer!

>direkt zu events

 

 

Wir haben versprochen, Sie auf unsere Reisen ein wenig mitzunehmen. So waren wir bereits in Brasilien, Korsika (Bilderbogen), New York (Teil I und Teil II), in Taiwan, in Portugal (Teil I und /Teil II), Südkorea (I), Südkorea(II), Singapur (Teil I und Teil II und Teil III), in Japan (Bilderbogen), in der Normandie, in Marokko, im Rems- und Neckartal, und im Allgäu und am Meer. Und die schönsten Buchläden der Welt gibt es auch.

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