Surimi – was ist das eigentlich?

In unserer Serie was ist eigentlich? gehen wir Wörtern nach, die uns aufgefallen sind, weil wir nicht ganz genau wussten, was sie eigentlich bedeuten. Als wir es herausgefunden hatten, dachten wir uns, dass es anderen genauso gehen könnte. Nachgeschlagen haben wir schon die Begriffe framing, camp, overpacking, bento, unboxing, KI, blockchain, whataboutism, ein mood board und den Bechdel-Test und Flugscham. Und natürlich Surimi und Halloween.

Jetzt habe ich wieder einmal Sushi gegessen und dabei auch Surimi. Und da habe ich mich gefragt, was das eigentlich ist. Betont wird das übrigens auf der zweiten Silbe: Suriiiih-mi.

Surimi-Rollen
In Deutschland meint man meist damit Krebsfleischimitat [wikipedia Commons]

Surimi

ist Fischeiweiß, gewonnen aus Fischstückchen, denen das Wasser entzogen wurde. Es ist das Ergebnis einer japanische Fischkonservierungsmethode. Es ist kalorienarm und schmeckt sanft nach Fisch, kann aber durch den Zusatz von Aromen die unterschiedlichsten Geschmacksvarianten simulieren: Krebs, Hummer, Meeresfrüchte. Die Herstellung von

Surimi

wird hier anschaulich (und kindgerecht) dokumentiert:

meeesbrandung
Surimi wird aus Meeresfisch gewonnen. In Japan. Hoffentlich nicht in der Nähe von Fukushima.

Ist es gesund? Oder eher schädlich? Mehr dazu hier.

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